Textdatei MAGNUM.TXT vom 18.7.1993

Hier  finden  Sie  eine Erklrung der neuen  Funktionen  von  FIRST_MILLION 
magnum bis zur Version 2.72.  Alle nderungen ab Version 2.72 finden Sie in 
den Textdateien READ_ME.XYZ.

Dieses  Textfile  enthlt  Hinweise auf die  neuen  Programmfunktionen  und 
nderungen in der Bedienung von FIRST_MILLION magnum. Prinzipiell haben wir 
Wert  darauf  gelegt,  die  Bedienung  nur  an  ganz  wenigen  Stellen  von 
FIRST_MILLION medium abweichen zu lassen. Wer also mit diesem Programm klar 
kam   wird  mit  der  magnum-Version  keine  Probleme   haben.   Auch   die 
Datenstrukturen  sind  selbstverstndlich  aufwrtskompatibel.  Sie  knnen 
praktisch   sofort   mit  Ihren  alten  Daten  und   FIRST_MILLION   magnum 
weiterarbeiten.  Allerdings  verwenden wir jetzt ingesamt 5 anstelle von  3 
Dateien.

Eines  wollen wir jedoch nicht verschweigen:  FIRST_MILLION magnum  ist  um 
mchtige   Funktionen   erweitert   worden.    Die   Anpassung   bestimmter 
Programmteile  an  die verschiedenen Bedrfnisse der Anwender  ist  dadurch 
mglich und teilweise auch notwendig geworden.  Die Folge davon ist  natr-
lich auch,  da der Benutzer dieser Brosoftware mehr Zeit fr die  Parame-
tereinstellungen aufwenden mu!  Aber man kann nicht eine Software "von der 
Stange"   kaufen   und   eine   100%  ige   Anpassung   auf   die   eigenen 
Problemstellungen  erwarten.  Selbstverstndlich bieten wir  weiterhin  den 
Komplettservice  von  der Beratung bis zur Installation einer  optimal  auf 
Ihre Belange abgestimmten Software an. Wichtig:
Um  die Gefahr von Datenverlust vollstndig  auszuschlieen,  sollten  Sie, 
bevor  Sie mit der magnum-Version arbeiten,  unbedingt  Ihre  FIRST_MILLION 
Dateien auf eine Diskette oder eine andere Festplattenpartition sichern.

     Starten  Sie dazu FIRST_MILLION (medium) und whlen Sie  die  Funktion 
     "Alles  Sichern"  in  der  Menleiste  an.   Klicken  Sie  den  Button 
     "Diskette" an.  Jetzt werden alle Dateien auf die eingelegte  Diskette 
     gesichert.

     Ersetzen  Sie jetzt das alte Programm "MILLION.APP" oder  "MAGNUM.APP" 
     gegen das auf der Updatediskette gelieferte Programm "MAGNUM.APP".
     Wenn Sie das neue Programm MAGNUM.APP nun starten,  werden Ihre  alten 
     Dateien  gelesen und automatisch konvertiert.  Wird das Programm  nach 
     getaner  Arbeit  ber  den  Menpunkt  "Ende"  verlassen  legt   Ihnen 
     FIRST_MILLION magnum automatisch die 5 neuen Dateien an.    Kommen wir 
     zu den Hinweisen, geordnet nach den Programmteilen.

     Wenn Sie ein Upgrade auf FIRST_MILLION magnum vornehmen wollen, mssen 
     Sie zustzlich einmal jedes Ausgabeformat (Angebot,  Auftrag, Rechnung 
     usw.   aus  dem  Ordner  Formate/Formular  laden.   Eine  Ausfhrliche 
     Bechriebung lesen Sie in Kapitel 9! 


1.0 Allgemeines

Diese Textdatei enthlt nur die wesentlichen nderungen, die vielen kleinen 
Verbesserungen in der Benutzung des Programms sehen Sie schon beim Arbeiten 
an den weiteren Funktionen in den Pop-Up-Mens.

Eine  Erweiterung  der  Druckfunktion wollen  wir  jedoch  nicht  unerwhnt 
lassen.  Viele Anwender, die einen HP Deskjet, oder Laserjet besitzen, oder 
einen Drucker der diesen weit verbreiteten Standard untersttzt,  wnschten 
sich die Mglichkeit ebenfalls Ihr Firmenlogo als Grafik mit den Formularen 
ausgeben zu knnen.  Ab FIRST_MILLION magnum ist diese Druckfunktion  jetzt 
auch endlich implementiert.

Es ist uns fr diese Druckertypen auch gelungen die Druckgeschwindigkeit zu 
optimieren.   So   dauert  selbst  der  Ausdruck  auf  einem   HP   Deskjet 
(Tintenstrahldrucker,  300dpi)  gerade mal 30 Sekunden,  wenn ein ATARI  TT 
benutzt wird. Dabei wird die Hardware direkt angesprochen. Sollte es spter 
einmal  ein  TOS geben,  da selbst ausreichend schnell auf  die  parallele 
Schnittstelle zugreift,  knnen Sie unter "Druckparameter" die Ausgabe  "HP 
direkt" wieder abschalten.  

1.1 Speicherverwaltung

Es  gibt kaum etwas lstigeres als die Fehlermeldung "Speicher  reicht  fr 
diese  Anwendung  nicht  aus",   weshalb  wir  die  Speicherverwaltung  von 
FIRST_MILLION magnum optimiert haben. Bisher konnten Sie den Speicher unter 
"Einstellungen" "System" vorgeben.  In der magnum-Version wird der Speicher 
automatisch  und  dynamisch verwaltet.  Das Programm fordert  immer  soviel 
Speicher  an,  wie  gerade bentigt wird.  Dabei kann es eventuell 
vorkommen,  da  durch die Segmentierung des Speichers irgendwann doch  die 
Fehlermeldung  "Speicher  reicht  nicht  aus"  kommt.   Sie  sollten   dann 
FIRST_MILLION  magnum  wie gewohnt ber "Ende" verlassen  und  den  Rechner 
anschlieend  neu  starten.  Jetzt  ist  der  Speicher  wieder  aufgerumt. 
Langfristig sollten Sie aber den Speicher erweitern.

1.1 Tastaturbedienung

Eine Reihe von Funktionen kann ber eine Kombination der Control-Taste  und 
einer Buchstabentaste aufgerufen werden.  Funktionen, bei denen das Mglich 
ist  haben im Pull-Down-Men einen Hinweis auf die zu verwendenden  Tasten. 
Sie sehen hier eine bersicht auf die zur Zeit verfgbaren Kombinationen:

     - ^S; alles Sichern
     - ^N; neue, leere Eingabedialogbox fr das aktuelle Fenster ffnen
     - ^F; Aufrufen der Dialogbox fr die Suchfunktion (F fr "find")
     - ^U; schlieen des aktuellen Fensters 

Einige  Funktionen  sind dafr aus den Pop-Up-Mens in  das  Pull-Down-Men 
gewandert, da diese Funktionen (Neu, Suchen, Schlieen) ja fr alle Fenster 
gelten und deshalb nicht in jedem Pop-Up-Men eingebunden sein  mssen.  Da 
diese  Funktionen jetzt auch ber die Tastatur zu erreichen sind,  ist  die 
Arbeitsgeschwindigkeit wieder ein Stck gestiegen.

1.2 Desktop sichern

Mit der Funktion "Desktop sichern" knnen Sie jetzt auch festlegen,  welche 
Fenster  nach  dem Programmstart automatisch  geffnet  werden.  Am  besten 
ffnen  Sie die Fenster die Sie voreinstellen wollen,  positionieren  diese 
auf dem Desktop, und klicken anschlieend die Funktion "Dektop sichern" an. 
Wenn  Sie das nchste Mal das Programm starten,  sehen Sie das Desktop  mit 
den geffneten Fenstern.

1.3 Supervisor Password

Zu  dem  bereits bekannten Password haben wir ein zweites  Password  einge-
fhrt.  Dieses Supervisor (berwacher) Password beschrnkt, wenn es benutzt 
wird,  den Zugriff auf die Daten der Kontenbersicht (F 9-Taste) sowie  das 
Fenster mit der Gewinnermittlung (F 10-Taste). Sie knnen jetzt verhindern, 
da ein Mitarbeiter, der mit FIRST_MILLION magnum arbeitet die Kontensalden 
der Buchhaltung sehen kann.
Wenn Sie kein Supervisor Password eintragen, bleibt alles wie bisher.

1.4 Scrollen in den GEM-Fenstern

Um  ein  Fenster durchzuscrollen knnen Sie auer den  Slidern  am  rechten 
Fensterrand auch die Pfeiltasten benutzen.  Drcken Sie die Pfeiltaste  mit 
der   Shift-Taste   zusammen,   wird  immer  eine   ganze   Bildschirmseite 
weitergeblttert.

1.5 Zhlkreis fr Briefe

Fr  Briefe  gibt  es  ab  Version  2.71  einen  eigenen  Zhlkreis.

1.6 Help-Fenster

Mit  der HELP-Taste knnen Sie ein GEM-Fenster aufrufen,  da  Ihnen  einen 
berblick ber die bedienung von F_M magnum zeigt.

1.7 Erweiterung der Funktionen in den Pop-Up-Mens

Einige  Funktionen die zu einem oder mehreren GEM-Fenstern  gehrten  waren 
bislang in dem Pull-Down-Men "Funktionen" untergebracht,  was ein Bruch in 
der logischen Struktur der Bedienung unserer Software war.  Ab Version 2.72 
finden  Sie  alle Funktionen die einen Programmteil betreffen auch  in  dem 
zugehrenden Pop-Up-Men.

     Buchungsdatei laden/sichern  --> Pop-Up-Men "Buchungen"
     Jahresabschu                --> Pop-Up-Men "Buchungen"
     autom. Buchungen             --> Pop-Up-Men "Buchungen"  
     Erledigte lschen            --> Pop-Up-Men "Faktur"
     Umstze lschen              --> Pop-Up-Men "Kunden"

Die Bedienung wird dadurch wieder ein Stck bersichtlicher wie wir meinen.


2. Die Buchhaltung


Die  Buchhaltung enthlt mit Abstand die meisten  nderungen.  Sie  sollten 
diesen Abschnitt besonders aufmerksam lesen,  da durch die jetzt vorhandene 
Mglichkeit  Kontenklassen zu bilden eventuell einige  kleine  Nacharbeiten 
notwendig werden!

Die sogenannte "Kontenbersicht" (F 10) ist in ein GEM-Fenster  umgewandelt 
worden  und  kann jetzt auch whrend der Arbeit in  einem  anderen  Fenster 
geffnet bleiben.  Die Auswertung der Mehrwertsteuer ist erweitert  worden. 
Die Werte der einzelnen Umsatzsteuerstze werden getrennt  aufgefhrt,  und 
auch ausgedruckt.

2.1 DATEV Konten und Kontenklassen

Sie  knnen  jetzt  den Gegenkonten eine  Kontonummer  zuteilen.  Wenn  Sie 
hierfr  die DATEV Nummer nehmen,  enthalten die Ausdrucke diesen  Hinweis. 
Hiermit wird die bersichtlichkeit fr den Steuerberater erhht, sofern Sie 
dessen  Hilfe  noch bentigen.  In einer der nchsten  Versionen  wird  der 
Export  der Buchhaltungsdaten nach DATEV auf MS-DOS formatierten  Disketten 
untersttzt werden.  Somit knnen Sie Ihrem Steuerberater die Daten einfach 
mittels Diskette geben.
Zur  Nummerierung stehen Ihnen 21 Kontenklassen bei den Gegenkonten und  11 
Kontenklassen  bei  den  Geldkonten  zur  Verfgung.   Die  Einfhrung  von 
Kontenklassen erhht die bersichtlichkeit des Fensters  "Gewinnermittlung" 
(F10-Taste) ganz erheblich. Die Klassen werden folgendermaen gebildet:
Kto.Nr. 0 bis 999: Klasse 0
Kto.Nr. 1000 bis 1999: Klasse 1
Kto.Nr. 2000 bis 2999: Klasse 2 und so weiter.
Das  Fenster  "Gewinnermittlung" (F 10) zeigt immer den  Namen  des  ersten 
Kontos der Klasse an,  also das Konto mit der Kontonummer 1000,  2000  usw. 
Unter  Umstnden  kann es sinnvoll sein eines der letzten  Konten  nur  als 
berschrift    fr   eine   Kontenklasse   zu   verwenden.    Im    Fenster 
"Gewinnermittlung"  wird jetzt immer die Summe der einzelnen Konten die  zu 
einer  Kontenklasse gehren zusammengefat und der Brutto-  oder  Nettowert 
dargestellt. In der Dialogbox "Parameter" knnen Sie die gewnschte Art der 
Anzeige  einstellen.  Die hier vorgenommene Einstellung wirkt auch auf  den 
Ausdruck!

Es lassen sich hier maximal 20 Kontenklassen anzeigen.  Alle anderen Konten 
mssen ber die Kontenbersicht (F 9 Taste) ausgewertet werden.

So  knnte die Kostenstelle "Bro,  Kto Nr.  2000" aufgeteilt  werden  nach 
"Bro GWG, Kto 2001", "Bro Porto, Kto 2002", "Bro AfA, Kto 2003" usw. Die 
Gewinnermittlung  zeigt  dann  die Summe der Ausgaben  fr  alle  zum  Bro 
gehrenden Gegenkonten.  Der Ausdruck der Konten erfolgt selbstverstndlich 
weiterhin getrennt. Auch in dem Fenster "Kontenbersicht" (F9 Taste) stehen 
immer  die Werte der einzelnen Gegenkonten.  Fr die berschrift  verwenden 
Sie bitte ein Konto, da am Ende der Liste im Fenster Konten (F 9) steht.
Das  gleiche  Verfahren knnen Sie auch bei  den  Geldkonten  anwenden.  So 
knnen   mehrere  Bargeldkassen  zusammengefat  in  der   Gewinnermittlung 
angezeigt werden.  Auch hier kann eines der letzten Konten als  berschrift 
definiert werden.  Warum gerade eines der letzten Konten? Ganz einfach, die 
Reihenfolge der Konten in der Buchungsdialogbox ist festgelegt. Sie sollten 
die  ersten  20  Gegenkonten  sowie die ersten 10  Geldkonten  die  Sie  am 
hufigsten zum Buchen bentigen ganz nach vorne legen.  Um die  Gegenkonten 
21  bis  121 zu erreichen,  mssen Sie einen weiteren Klick  mit  der  Maus 
machen.

Sehen Sie sich auch die zu F_M magnum mitgelieferten Dateien einmal an. Die 
Beispiele  zeigen schnell worauf es bei der Buchhaltung  mit  Kontengruppen 
ankommt.
Die  Buchungsdialogbox zeigt Ihnen jetzt auch immer  die  DATEV-Kontonummer 
an, die gerade aktiv ist.

Achten  Sie  bei der Eingabe der Konten unbedingt darauf,  da  die  Konten 
"unsortiert" angezeigt werden. Nur so knnen Sie die Position des Kontos in 
der  Buchungsdialogbox vorgeben.  Steht der Schalter auf "sortiert"  werden 
die Konten nach der Kontennummer sortiert!

2.2 Sortieren im Kontenfenster (F 9)

Die Anzeige der Konten im Kontenfenster ist nach der DATEV-Nummer sortiert. 
Sie  knnen  aber auch ber das Pop-Up-Men die Konten  entsprechend  Ihrer 
Reihenfolge die in der Buchungsdialogbox steht anzeigen lassen (Pop-Up-Men 
Eintrag "unsortiert").

2.3 Privatanteil definieren

Fr jedes Gegenkonto knnen Sie jetzt einen Privatanteil angeben.  So  wird 
diese  Funktion auf alle Flle fr das Gegenkonto  "Bewirtungen"  bentigt. 
Seit  1991  knnen  Sie  die Bewirtungskosten nur  noch  in  Hhe  von  80% 
absetzen. Das Finanzamt geht immer von einem Eigenanteil (Privatanteil) von 
20%  aus.  Sie knnen natrlich fr jedes andere Konto  auch  Privatanteile 
angeben. 

2.4 Mehrwertsteuer Voreinstellung

Wenn   Sie   auf  ein  Gegenkonto  immer  nur  Belege  mit   dem   gleichen 
Mehrwertsteuersatz  buchen,  so  ist  es beraus  lstig,  immer  noch  die 
passende  Mehrwertsteuer  anklicken zu mssen.  Jetzt knnen  Sie  bei  der 
Definition  der Gegenkonten einen Steuersatz vorgeben.  Wenn Sie  also  ein 
Konto  fr  Fachliteratur haben,  so ist bei jeder Buchung bereits  die  7% 
aktiviert.  Natrlich  knnen Sie auch trotz Voreinstellung den  Steuersatz 
beim Buchen noch ndern.

2.5 Neue Dialogbox fr den Filter "Zeitraum"

Das  Pop-Up-Men "Buchungen" hat einen neuen Eintrag erhalten.  Sie  knnen 
nun  den Kontenfilter und den Zeitfilter getrennt aufrufen und  einstellen. 
Auerdem  knnen  Sie den angezeigten Zeitraum  auch  frei  einstellen.  So 
knnen  Sie sich die Buchungsliste bis zum 17.2.93  anzeigen  lassen.  Alle 
Berechnungen  zu  den Kontenstnden,  Gewinnermittlung  und  Mehrwertsteuer 
werden  dann  nur  bis zu diesem Tag ausgefhrt.  Sie  knnen  durch  diese 
Funktion einen Fehler,  der einen vom Kontoausdruck Ihrer Bank abweichenden 
Geldkontenstand  anzeigt leichter finden.  Sie setzen einfach das Datum  so 
lange zurck,  bis der Kontostand wieder stimmt. Der Fehler mu also danach 
aufgetreten sein. 

2.6 Buchungsliste sortieren und drucken

Um  eine Kontrolle ber die eingegebenen Buchungsbelege  zu  haben,  lassen 
sich  die  Eintragungen  im  Buchungsfenster  jetzt  ber  das  Pop-Up-Men 
"Buchungen"   auch  sortieren.   Als  Sortierkriterium  stehen  Ihnen   die 
Buchungsnummer,   der  Betrag,   das  Geldkonto,  das  Gegenkonto  und  der 
Mehrwertsteuersatz   zur  Verfgung.   Entsprechend  der   Darstellung   im 
Buchungsfenster (unter Bercksichtigung des Konten und Zeitfilters)  lassen 
sich diese Listen dann auch ausdrucken.

2.7 Import von Buchungsdaten

Wir   haben  den  Wunsch  von  Kunden  bercksichtigt,   die   ihre   alten 
Buchungsdaten aus anderen Programmen importieren wollten.  Es knnen ebenso 
wie  bereits  in  der Kunden- oder Artikelverwaltung Daten  in  Form  einer 
Komma-Deleted-Datei nach FIRST_MILLION magnum transportiert werden. 
Jedes  Datenfeld  mu dabei durch ein Komma vom  vorhergehenden  abgetrennt 
werden, jeder Datensatz durch ein Carriage Return. Folgende Reihenfolge ist 
einzuhalten:

Datum,Text,Brutto,Mwstsatz in %,Gegenktonummer,Geldktonummer,
Buchungsnummer Carriage Return
Das Datum wird in der Form (T)T.(M)M.(JJ)JJ erwartet, zum Beispiel 3.11.93


3. Die Kundenverwaltung


3.1 Mitarbeiter Eintragung

Fr    die    magnum-Version   wird   es   in    nchster    Zukunft    ein 
Lohnbuchhaltungsmodul  geben.  Damit  Sie  Ihre  Mitarbeiteradressen  nicht 
doppelt  eingeben  mssen,  knnen Sie  diese in der  normalen  Kundendatei 
verwalten.  Das  Lohnbuchhaltungsmodul wird wahrscheinlich im  Herbst  ver-
fgbar sein.

3.2 Infos zu den Kunden (Geprchs- und Telefonnotizen)

Sie  haben fr jeden Eintrag in der Kundendatei die Mglichkeit eine  Notiz 
zu  schreiben.   Der  Aufruf  der  Seite  fr  Notizen  erfolgt  ber   die 
Kundendialogbox.  Sie  sehen  dort einen Knopf "Info".  Ein Klick  mit  der 
linken  Maustaste  lt  eine  Dialogbox mit 15 Zeilen  zu  je  65  Zeichen 
erscheinen.  Hier  lassen  sich Telefonnotizen,  Termine  und  vieles  mehr 
vermerken. Wenn bei einem Kunden eine Notiz angelegt wurde, so erscheint in 
der Kundendialogbox hinter dem "Info" ein kleiner Haken als Erinnerung. Die 
Suchroutine kann auch die Infotexte einbeziehen,  wenn der Knopf "Info"  in 
der Dialogbox "Suchen" aktiviert wird.

3.3 Wiedervorlage eines Kunden (Aquisition)

Manchmal  ist  es sinnvoll nach einem Gesprch mit einem  Kunden  zu  einem 
bestimmten Datum an dieses Gesprch (diesen Kunden) erinnert zu werden. Fr 
solch  eine Funktion hat sich der Begriff Aquisition  eingebrgert.  Tragen 
Sie  in  das  Zeitfeld  "Erinnern"  das  Datum  ein,   zu  dem  Sie  diesen 
Kundeneintrag wieder vorgelegt bekommen wollen.  Wenn Sie an diesem Tag das 
Programm starten,  so ist das Kundenfenster bereits geffnet, und Sie sehen 
alle  Kundennamen  an  die Sie an diesem Tag  oder  davor  erinnert  werden 
wollten.

3.4 Ausgabe der Kundendaten

Mit  dem  integrierten  Ausgabeformat-Editor knnen  Sie  alle  Drucklisten 
selbst  definieren.  Wenn Sie den Knopf Ausgabe auf den  Drucker  aktiviert 
haben,  knnen  Sie  mit dem Knopf "Format ndern"  das  gewnschte  Format 
laden,  oder in der erscheinenden Dialogbox editieren und  abspeichern.  In 
der  Dialogbox  "Drucken"  wird der Name des  aktiven  Ausgabeformates  an-
gezeigt. Mehr dazu in Kapitel 9.


4. Artikelverwaltung


Auch fr die Artikel ist jetzt eine Sortierfunktion eingebaut  worden.  Sie 
erreichen  diese  ber das Pop-Up-Men "Artikel".  Die von  Ihnen  gewhlte 
Positionierung  der  Artikel in den verschiedenen Untergruppen  geht  dabei 
natrlich nicht verloren.  Sie knnen immer wieder in die alte  Reihenfolge 
zurckschalten!


Fr  jeden Artikel knnen Sie das Gewicht angeben.  Mit einem  Schalter  im 
Pop-Up-Men  "Formular" lt sich der Ausdruck des Gewichts der  kompletten 
Lieferung einschalten.  Diese Funktion ist besonders interessant,  wenn die 
Verpackungs-  und  Versandkosten  gewichtsabhngig  berechnet  werden.  Die 
Eingabedialogbox   fr   Artikel  enthlt  jetzt  auch  eine   Auswahl   an 
Maeinheiten fr die Artikel. 
In  der Dialogbox "Druckparameter" kann der Ausdruck der Gewichte  fr  die 
Einzelpositionen der Rechnung eingeschaltet werden.

4.1 Artikellisten erstellen und ausgeben (Drucker oder Datei)

Alle Ausgabelisten lassen sich jetzt frei definieren. Bevor Sie die Ausgabe 
auf  den  Drucker  oder in eine Datei starten,  knnen Sie  mit  dem  Knopf 
"Format  ndern" eine Dialogbox aufrufen in der das Ausgabeformat  geladen, 
gendert und gespeichert werden kann.  Kapitel 9 zeigt im Einzelnen, wie es 
gemacht wird.

4.2 Skontobetrag berechnen und drucken

Ihre  Rechnungen  knnen  je  nach Wunsch  mit  dem  Skontobetrag  und  dem 
Zahlungsziel  versehen  werden.  Der  Skontobetrag  und  das  dazugehrende 
Zahlungsziel werden in der Menleiste bei "Einstellungen" unter "Parameter" 
eingetragen. Der Schalter um die Berechnung und den Druck des Skontobetrags 
zu aktivieren befindet sich im Pop-Up-Men "Formular".  Wenn nun der  Kunde 
abzglich Skonto gezahlt hat,  rufen Sie den Fakturierungssatz wie  gewohnt 
auf  und aktivieren den Knopf "Skonto".  Erst dann whlen Sie die  Funktion 
"erledigt"  an.  Sofort erscheint die Buchungsdialogbox mit der  genderten 
Einnahmebuchung  in der Sie jetzt nur noch das korrekte Geldkonto  auf  dem 
die Zahlung einging,  anklicken.  Sie knnten hier brigens, wenn das ntig 
wre, auch den Betrag noch manuell verndern!

4.3 Anzeige der verkauften Stckzahlen
  Das  Artikelfenster  zeigt Ihnen jetzt auch  als  letzte  Eintragung  die 
Stckzahl  die  von  diesem Artikel bis jetzt  verkauft  wurde.  Diese  In-
formation kann z.B.  mit der Inventurliste ausgedruckt werden.  Sie  knnen 
die Stckzahlen ber die Funktion "Verkaufte zurcksetzen" wieder  lschen. 
Der Zeitraum nach dem dies geschieht kann frei gewhlt werden.

4.4 Rabatt ein- und ausschalten

Der  Schalter  fr  die Rabattfunktion befindet  sich  jetzt  zur  bequemen 
Bedienung im Pop-Up-Men "Formular". So knnen Sie leicht die eine Rechnung 
mit  Rabatt,  andere wieder ohne erstellen.  Dieser Schalter wirkt auf  den 
Kundenrabatt   (Eintragung  Kundendialogbox)  und  auf   den   Mengenrabatt 
(Eintagung unter Parameter).

4.5 Zusatztexte bei der Artikelbezeichnung

Wenn Ihnen die 78 Zeichen fr den Artikeltext nicht reichen,  knnen Sie ab 
Version  2.71  weitere 29 Zeilen zu 78 Zeichen  verwenden.  Solche  Artikel 
knnen zur Zeit jedoch nicht in Artikelgruppen eingebunden werden!

4.6 Einkaufspreise bei bestellungen editieren

Bisher konnten Sie nur den Verkaufspreis Ihrer Waren manuell  eingeben.  Ab 
V.  2.71  ist  dies auch fr Bestellungen mglich.  Wenn Sie  einmal  einen 
Einkaufspreis  ausgehandelt  haben,  der  nur  fr  diese  eine  Bestellung 
gnstiger ist, ist es nicht sinnvoll den EK dauerhaft zu ndern. Sie tragen 
bei der Artikelauswahl jetzt einfach den genderten EK ein.

4.7 Anzeige der bereits bestellten Artikelmengen in der Artikelauswahl

Damit  Sie  bei der Anfertigung Ihrer Bestellungen  immer  wissen,  ob  und 
wieviel Sie von diesem Artikel bereits nachbestellt haben, wird Ihnen diese 
Zahl jetzt auch in der Artikelbox angezeigt. 
Da  die Aktualisierung dieser Zahlen bei vielen Auftrgen und  Bestellungen 
leider  recht zeitaufwendig ist,  knnen Sie whlen,  ob diese  berprfung 
prinzipiell bei jedem Auftrag und jeder Bestellung vorgenommen  wird,  oder 
nur  manuell  zu einem selbst zu bestimmenden  Zeitpunkt.  Die  Einstellung 
erfolgt in der Dialogbox "Parameter".
Wenn Sie eine manuelle Aktualisierung wnschen, wird diese ber das Pop-Up-
Men "Artikel" vorgenommen.  Rufen Sie die Funktion "<Auftrag" im  Artikel-
fenster,  oder die Funktion "Auftrag OK" im Fakturierungsfenster auf. Unter 
Umstnden  mssen  Sie anschlieend die Funktion "Alle" ausfhren  um  alle 
Artikel sehen zu knnen.

Wenn  Sie einen Artikel bereits mehrfach in Auftrgen stehen haben so  kann 
es vorkommen,  da die vorhandene Ware die Nachfrage nicht mehr deckt.  Bei 
einem  Auftrag wird ja der Lagerbestand nicht verndert!  Immer wenn  solch 
ein  Fall  auftritt,  werden  Sie jetzt bereits bei  der  Erstellung  eines 
Auftrages mit dem Hinweis "Bestand zur gering fr neuen Auftrag" gewarnt. 


5.  Die Formulare


5.1 Zusatztexte

Die  Dialogbox fr die Zusatztexte ist etwas verndert  worden.  Sie  haben 
jetzt 29 Zeilen mit 78 Zeichen fr die Eingabe. Auerdem wurde die Zahl der 
speicherbaren Texte auf 10 erhht.  Um den Komfort zu erhhen,  wird  jeder 
Formularart ein Text zugeordnet und erscheint automatisch im  Formular.  So 
knnen Sie fr Angebote und Rechnungen die zugehrigen Texte sofort  sehen, 
aber bei Bedarf natrlich wie bisher editieren.
Falls Sie mehrere Texte kombinieren mchten, ist das ebenfalls mglich.
Halten Sie die linke Shifttaste gedrckt und klicken Sie auf den Knopf  des 
gewnschten Textes.  Dieser wird dann in die nchste freie Zeile eingefgt. 
So lassen sich verschiedene Texte untereinander kombinieren.
Zu dem Eingabefeld "Ihr Zeichen" haben wir jetzt auch noch ein Feld mit der 
Bezeichnung "Unser Zeichen" eingebaut.

Fr  den Fall,  da Sie einen voreingestellten Zusatztext einmal nicht  mit 
dem  Formular  ausdrucken wollen,  mssen Sie die  Dialogbox  "Zusatztexte" 
aufrufen und in einer Zeile ein Leerzeichen (Spacetaste) eingeben. Wenn Sie 
die  Dialogbox  anschlieend  ber   "OK"  verlassen  ist  der   Zusatztext 
verschwunden.

5.2 Auftrge

Sie  knnen  mit  der magnum-Version auch  offene  Auftrge  verwalten  und 
automatisch  bei  Wareneingang zu Rechnungen machen.  Sie  bentigen  keine 
Ablage  fr nicht erledigte Bestellungen mehr,  weil das Lager  nicht  aus-
reichend  Ware  hatte.  Lesen Sie hierzu bitte das Kapitel 6,  in  dem  das 
Erstellen von Auftrgen ausfhrlich beschrieben wird.

5.3 Briefe

Fr  den  Fall,  da Sie mal schnell einem Kunden/Lieferanten  einen  Brief 
schreiben wollen,  bentigen Sie fortan keine externe Textverwaltung  mehr, 
wenn  Sie  keine  Ansprche  an  die  Formatierung  des  Textes,  oder  die 
Schriftarten  haben.  Mit der Eintragung "Brief" im Pop-Up-Men  "Formular" 
erhalten  Sie  eine  leere Seite,  die nur die  Anschrift  des  angewhlten 
Kundensatzes zeigt und Ihren Absender enthlt (falls Sie diesen  mitdrucken 
wollen).
Durch  einen  Doppelklick  auf diese Seite erreichen Sie  wie  gewohnt  die 
Dialogbox  fr die Zusatztexte.  Geben Sie hier den Text ein und  verlassen 
Sie die Dialogbox mit "OK".  Der Text kann 29 Zeilen mit je 78 Zeichen lang 
sein!  Den so erstellten Brief knnen Sie jetzt bequem per Fax verschicken, 
oder Ausdrucken. Wenn Sie ein Firmenlogo in FIRST_MILLION integriert haben, 
so erfolgt der Ausdruck mit diesem.  

5.4 Zwei Mehrwertsteuerstze in  einer Rechnung

Bisher   wurde   auf  einer  Rechnung  nur  die   Summe   der   enthaltenen 
Mehrwertsteuer  ausgedruckt.  In magnum wird fr den Fall,  da  Sie  beide 
Steuerstze  im  Formular  enthalten haben,  jede  Mehrwertsteuer  und  der 
dazugehrende  Bruttobetrag  unterhalb der  Bruttogesamtsumme  noch  einmal 
extra ausgewiesen. Auch die Gewinnbersicht (F10-Fenster) zeigt Ihnen beide 
Mehrwertsteuerstze getrennt an.

5.5 "kopieren" von Fakturierungsstzen

Das  Pop-Up-Men  "Formular" enthlt die Funktion  "kopieren".  Mit  dieser 
Funktion  knnen Sie jeden Fakturierungssatz kopieren.  Sinnvoll wird  dies 
zum  Beispiel  bei Angeboten,  die Sie an verschiedene  Kunden  verschicken 
wollen.  Nach  dem Kopieren knnen Sie das Angebot mit einer neuen  Adresse 
versehen, indem Sie in der Kundenliste einen neuen Kunden aktivieren.
     Rufen  Sie  den betreffenden Datensatz aus der  Fakturierung  auf  und 
     bernehmen Sie in. Er erscheint dann im Formularfenster.

     Whlen Sie die Funktion "kopieren" aus.

     Gehen  Sie  mittels der F2-Taste in das Kundenfenster und  whlen  den 
     Kunden aus, an den dieses Angebot gehen soll.

     Mit der Taste F3 gelangen Sie wieder ins Formularfenster  zurck.  Das 
     Angebot hat jetzt einen neuen Adressaten,  und eine neue  Fakturnummer 
     erhalten.

     In  der  Dialogbox "Zusatztexte" mssen Sie jetzt eventuell  noch  die 
     Eintragung unter "Unser Zeichen" und "Ihr Zeichen" ndern.

Prinzipiell knnen Sie jede Formularart kopieren und wieder verwenden.

5.6 Lieferscheine drucken

Wenn Sie einen Lieferschein drucken, erscheint eine Dialogbox mit der Frage 
"Ware  vom  Lager  abziehen".  Sie  knnen also auch  wenn  Sie  nur  einen 
Lieferschein ohne Rechnung erstellen das Lager aktualisieren  lassen.  Dies 
ist  immer  dann  sinnvoll,  wenn  Sie  kostenlose  Ansichtsexemplare  oder 
Werbestcke  verschicken.  Wurde vorher eine Rechnung  gedruckt,  erscheint 
beim Ausdruck des Lieferscheins keine weitere Dialogbox.

5.7 Aktualisierung des Lagers bei Auftrgen oder Bestellungen

Immer wenn Sie einen Auftrag in die Fakturierung bernommen haben,  mu die 
Artikelverwaltung  ber  den  Warenumsatz  informiert  werden.  Werden  zum 
Beispiel von einem Artikel 4 Stck fr einen Kunden vorgemerkt, so steht in 
der  Artikelauswahlbox unter der Rubrik "In Auftrgen" eine  4.  Sie  sehen 
daran sofort welche Stckzahlen von dieser Ware nachbestellt werden mssen. 
Damit  Sie dann bei den Bestellungen nicht den berblick  verlieren  werden 
auch die Mengen angezeigt,  die Sie bereits bestellt haben.  Nur durch  den 
Abgleich  beider  Zahlen  kann  eine  vernnftige  Lagerhaltung  ermglicht 
werden.
Nun  tritt aber das Problem auf,  da bei jedem Auftrag den Sie  anfertigen 
die komplette Artikelliste durchgecheckt werden mu, damit die Zahlen unter 
"in  Auftrgen" korrigiert werden knnen.  Bei umfangriechen  Artikellisten 
und  vielen Auftrgen in der Fakturierung ist es  recht  zeitaufwendig.  So 
empfinden  unsere  Kunden  die  von der  enormen  Geschwindigkeit  von  F_M 
verwhnt  sind die sekundenlange Wartezeit als unakzeptabel,  zu Recht  wie 
wir meinen. Es ist ja auch nicht unbedingt notwendig, da fr jeden Auftrag 
einzeln die Zahlen auf den neuesten Stand gebracht werden.  Hier gengt  es 
eigentlich  vor  dem  Anfertigen  der Bestellungen  einmal  die  Zahlen  zu 
aktualisieren.
Sie knnen selbst entscheiden, ob die Daten der Artikelliste immer oder nur 
manuell aktualisiert werden.  Diese Einstellung nehmen Sie in der Dialogbox 
"Parameter" vor.
Wenn  Sie  die  Aktualisierung der in  den  Auftrgen  befindlichen  Mengen 
manuell vornehmen wollen,  mssen Sie einmal den Filter "< Auftrag" im Pop-
Up-Men "Artikel" aufrufen.  Sie sehen anschlieend alle Artikel angezeigt, 
deren Lagerbestand nicht ausreicht um die Auftrge auszufhren.  Rufen  Sie 
jetzt die Lieferanten auf und erstellen Sie die notwendigen Bestellungen.


6. Fakturierung


6.1 automatische Verbuchung von Einkufen

Bisher wurde zwar die Bestellung, die Sie mit FIRST_MILLION erstellt hatten 
in die Fakturierung gespeichert,  wenn dann die Lieferung eintraf mute der 
Betrag  trotzdem noch per Hand in die Buchhaltung eingetragen  werden.  Sie 
knnen  nun  genauso wie bei den Rechnungen eine Bestellung aus  der  Liste 
aufrufen und mit erledigt weiterverarbeiten.  Als erstes erhalten Sie  eine 
Buchungsdialogbox in der der Text,  der Betrag, das Datum und der MwSt-Satz 
schon eingetragen sind.  Sie knnen hier wenn ntig den Betrag noch ndern. 
Das  wird  immer  dann  notwendig  sein,   wenn  Sie  bei  der   Bestellung 
Transportkosten,  Verpackungskosten und Skonto nicht bercksichtigt hatten. 
Anschlieend  knnen  Sie die Ware zum  Lagerbestand  automatisch  addieren 
lassen.

6.2 ndern der Fakturnummer

In  der  Dialogbox "Faktur" kann die  Fakturnummer  gendert  werden.  Aber 
Vorsicht! Sie sollten mit dieser Mglichkeit sehr sparsam, oder besser noch 
nur im Notfall arbeiten.  Aber manchmal ist es sinnvoll, da man einen alten 
Faktursatz mit einer neuen Fakturnummer sofort wieder verschicken kann. Sie 
ersparen sich dann das Zusammenstellen der Artikel.

6.3 Filter "aktueller Kunde"

Die Fakturierung hat einen weiteren Filter erhalten.  Sie knnen sich  alle 
Vorgnge zu dem Kunden (Lieferanten) anzeigen lassen,  der in der Kunden  & 
Lieferantenverwaltung angewhlt wurde.

6.4 Fakturierungsstze auslagern

Bisher war es nicht mglich alte Fakturierungsstze abzuspeichern.  Wenn es 
mal  knapp  wurde konnten diese Daten nur gelscht  werden.  Das  war  eine 
Einschrnkung  mit  der all diejenigen,  die irgendwann  einmal  eine  alte 
Rechnung,  ein  altes  Angebot oder einen  anderen  Fakturierungssatz  noch 
einmal sehen wollten nur sehr schlecht leben konnten.
Sie  knnen jetzt die Fakturierungsstze eines beliebigen Zeitraumes  durch 
abspeichern auslagern und so aus dem Hauptspeicher entfernen.  Benutzen Sie 
dafr die Funktion "auslagern" im Pop-Up-Men "Faktur".
Zum  Laden eines bestimmten Zeitraums rufen Sie dann die  Funktion  "Laden" 
aus dem gleichen Pop-Up-Men auf.


7. Offene Auftrge


Wenn  Sie  ber  ein kleines Lager verfgen,  werden Sie  nicht  bei  jeder 
Bestellung alle Artikel sofort liefern knnen.  Vielmehr mssen Sie  selbst 
diese Artikel erst ordern.  Um bei Ihrem Lieferanten vernnftige Preise  zu 
erhalten, werden Sie nicht jeden Artikel einzeln bestellen. 
Allein  die  enormen  Verpackungs- und Portokosten  verbieten  ein  solches 
vorgehen.  Bisher  muten Sie ber Karteiksten oder ein  gutes  Gedchtnis 
verfgen, wenn Sie offene Auftrge  nach Wareneingang erledigen wollten.

Dieses Problem bernimmt jetzt FIRST_MILLION.

gehen Sie wie folgt vor:

I.

Erstellen  Sie  wie gewohnt eine Rechnung fr den Kunden.  Immer  wenn  Sie 
einen Artikel verkaufen,  der nicht mehr, oder nicht in ausreichender Menge 
am Lager ist,  erscheint die Warnbox "nicht ausreichend am  Lager".  Diesen 
Hinweis  quittieren Sie weiterhin mit der Return-Taste,  oder  durch  einen 
Mausklick auf den Knopf "OK". Die Rechnung enthlt anschlieend den Hinweis 
"nicht lieferbar".  Sie knnen dann als Zusatztext den Hinweis "die Artikel 
mit  dem  Hinweis  nicht lieferbar werden  innerhalb  von....  Tagen  nach-
geliefert" hinzufgen.
Die Rechnungssumme ist dabei ohne den Wert der Nachlieferungen berechnet.
Drucken  Sie jetzt Ihre Rechnung aus,  und verschicken Sie die  vorhandenen 
Artikel.

II.  Rufen Sie nach dem Drucken der Rechnung das Pop-Up-Men "Formular" auf 
und  whlen  Sie  die Funktion "Kopieren" an.  Sie  werden  dann  in  einer 
Dialogbox  gefragt ob der Inhalt der ganzen Rechnung,  oder nur  die  nicht 
vorhandenen Artikel kopiert werden sollen.  Hier klicken Sie auf den  Knopf 
"nicht lieferbar",  das Programm erstellt dann mit allen nicht  lieferbaren 
Positionen einen Auftrag.
Diesen  Auftrag knnen Sie ausdrucken,  oder lediglich in die  Fakturierung 
bergeben.  In jedem Fall mu die bergabe durch die Funktion "Drucken"  im 
Pop-Up-Men "Formular" ausgelst werden.  In der dann erscheinenden Dialog-
box  knnen Sie zwischen "Drucken" und "Faktur" whlen.  Wird  der  Auftrag 
gedruckt, ist er auch sofort in der Fakturierung gespeichert.
Sie  haben  jetzt  in  der  Fakturierung  einen  Auftrag,   den  Sie   nach 
Wareneingang in eine Rechnung verwandeln knnen. Damit Sie aber auch wissen 
welche Artikel Sie zur Erledigung Ihrer Auftrge noch bestellen mssen, hat 
sich  die  Artikelverwaltung  die  Art  und  Menge  der  in  den  Auftrgen 
befindlichen Positionen gemerkt.  Diese Zahl steht in der Artikelauswahlbox 
im  Feld  "in Auftrgen".  Um nun die notwendigen Bestellungen in  den  fr 
Ihren  Betrieb sinnvollen Zeitrumen vornehmen zu knnen mssen Sie in  das 
Artikelfenster wechseln.

III.

Wenn  Sie  einen Lieferanten in Ihrer Kunden &  Lieferantendatei  aktiviert 
haben,  werden  Ihnen  im  Artikelfenster wie gewohnt  nur  die  zu  diesem 
Lieferanten gehrenden Artikel angezeigt.  Das Pop-Up-Men "Artikel" ist um 
die Funktion "< Auftrag" erweitert worden.  Wird diese Funktion  aufgerufen, 
so zeigt das Artikelfenster nur die Positionen die fr die offenen Auftrge 
nachbestellt  werden  mssen.  Sie knnen jetzt  die  einzelnen  Positionen 
anklicken  und die notwendige Stckzahl bestellen.  Sie sehen dafr in  der 
Dialogbox  "Artikelauswahl"  die  vorhandene  Lagermenge,   die  gewnschte 
Sollmenge sowie die in offenen Auftrgen enthaltene Stckzahl.  Sie  knnen 
jetzt  die gewnschte Bestellmenge frei whlen und eine Bestellung  drucken 
oder faxen.
Die  Artikelauswahlbox  zeigt Ihnen auch die Zahl  der  bereits  bestellten 
Mengen an.  Es kann ja sein, da Sie wieder nachbestellen wollen, bevor die 
letzte Bestellung bei Ihnen eingetroffen ist!

IV.

Nachdem die Lieferung eingetroffen ist, rufen Sie die Bestellung wieder aus 
der Fakturierung durch einen Doppelklick auf.  Wenn die Lieferung  komplett 
war knnen Sie diese Bestellung als "erledigt" markieren.  Klicken Sie dazu 
die  Funktion "erledigt" an.  Als erstes erscheint eine  Buchungsdialogbox, 
mit  der  Sie eine Ausgabebuchung zu dieser Bestellung  machen  knnen.  In 
einer  zweiten  Dialogbox werden Sie gefragt ob die  Positionen  ins  Lager 
addiert werden sollen (Lager add.).  Klicken Sie auf "OK" , die gelieferten 
Artikel werden dadurch zum Lagerbestand addiert.  Eine Dialogbox  "Auftrge 
knnen  ausgefhrt werden" weist Sie auf die Tatsache hin,  da  Sie  jetzt 
offene Auftrge liefern knnen. Dazu mssen nun die entsprechenden Auftrge 
aus der Fakturierung aufgerufen werden.

V.

Aktivieren  Sie  das Fenster "Fakturierung" und whlen Sie  im  Pop-Up-Men 
"Faktur"  die Funktion "Auftrag OK" aus.  Sie sehen dann alle Auftrge  die 
durch  das  Auffllen des Lagers mit neuer Ware ausgefhrt  werden  knnen. 
Rufen  Sie  einen Auftrag durch einen Doppelklick auf und  whlen  Sie  die 
Funktion "bernehmen".  Der Auftrag wird im Fenster "Formular" dargestellt. 
Mittels des Pop-Up-Men "Formular" ndern Sie den Status in "Rechnung"  und 
behandeln dieses Formular wie Sie es bei Rechnungen auch sonst tun wrden.

Selbstverstndlich knnen Sie auch direkt einen Auftrag erstellen.  Das ist 
immer  dann sinnvoll,  wenn Sie dem Kunden die bereits vorhandenen  Artikel 
nicht vorab liefern wollen.  Dieser Auftrag wird erst dann ausgefhrt, wenn 
alle  Positionen  lieferbar  sind.  Geben Sie  einer  Rechnung  den  Status 
"Auftrag" und drucken Sie diesen Auftrag in die Fakturierung.

7.1 Filter "Prfen" im Pop-Up-Men "Formular"

Es kann vorkommen, da Sie von einem Kunden gefragt werden, wann er mit der 
Lieferung  rechnen kann.  Dazu mssen Sie natrlich ber die zur Zeit  noch 
nicht vorrtigen Waren informiert sein. Diese Information erhalten Sie ganz 
leicht  indem  Sie  den  Auftrag des Kunden  in  der  Fakturierung  mittels 
Doppelklick  aufrufen und mit der Funktion "bernehmen" als  Formular  dar-
stellen.
Rufen  Sie nun das Pop-Up-Men "Formular" auf und fhren Sie  die  Funktion 
"Prfen" aus.  Das Programm schaut jetzt nach, welche Artikel inzwischen am 
Lager  sind,  und  welche  nicht.  Sie knnen dann eine  Aussage  ber  den 
Bearbeitungsstand des Auftrages machen.



Zur bersicht noch ein Ablaufdiagramm:
     
     Offenen Auftrag erstellen

1. Rechnung erstellen, einige Positionen "nicht lieferbar"
2. Rechnung drucken (Drucker oder Faktur)
3. Funktion "Kopieren", aber nur "nicht lieferbare"!
4. Den entstandenen Auftrag in Fakturierung "Drucken"
     
     Bestellung

5. Lieferanten whlen
6.  Das  Artikelfenster ffnen und Funktion "<Auftrag"  aktivieren  7.  Die 
gewnschte Menge in die Bestellung bertragen
8. Bestellung drucken, Bestellung gelangt in die Fakturierung

     Wareneingang

8. Bestellung in der Fakturierung als "erledigt" markieren."
9. Funktion "Lager add" ausfhren

     Offenen Auftrag aufrufen und bearbeiten

10.Das Fenster "Fakturierung" mit F-5 aktivieren
11.Im Pop-Up-Men "Faktur" die Funktion "Auftrag OK" ausfhren
12.Einen der angezeigten Auftrge mit Doppelklick aufrufen und "bernehmen"
13.Machen Sie aus dem Auftrag eine Rechnung (Pop-Up-Men "Formular")


8 Die Schweizer "spezial" Version


Seit  einiger  Zeit  vertreiben  wir FIRST_MILLION  magnum  auch  in  einer 
speziell auf Schweizer Verhltnisse angepaten Version.  Die nderungen zur 
deutschen Fassung bestehen in zwei Punkten:

8.1 Schweizer Layout unter "Druckparameter"

Mit   dieser   Funktion  schalten  Sie  um  zwischen   Mehrwertsteuer   und 
Warenumsatzsteuer.

8.2 Runden der Rappen auf ganze Vielfache von 5

Da  die  kleinste Mnze in der Schweiz 5 Rappen betrgt,  mu das  bei  der 
Erstellung der Bruttorechnungssumme beachtet werden.  Ein Zahlbetrag von SF 
123,88  macht eben keinen Sinn mehr.  Wir verwenden zur  Vermeidung  dieses 
Problems das in der Schweiz gngige Verfahren der Rundung der  WUST,  soda 
die Bruttorechnungssumme ganzzahlige Vielfache von 5 ergibt. Dabei wird die 
Rundung  nicht  bei der Eingabe der Artikel in die  Artikelverwaltung  vor-
genommen, sondern erst bei der bernahme in ein Rechnungsformular.
Die   hierfr   zustndige  Funktion  wird  ebenfalls  in   der   Dialogbox 
"Druckparameter" eingeschaltet.


9.0 Ausgabelisten, Formate und Platzhalter


Einigen  Anwendern waren die Ausgabemglichkeiten von FIRST_MILLION  medium 
zu   starr,   weil   die  Druckmasken  nicht  verndert   werden   konnten. 
FIRST_MILLION  magnum  enthlt  jetzt einen recht  einfach  zu  bedienenden 
Editor fr die Ausdrucke.  Natrlich ist das Erstellen eines  Druckformates 
trotzdem  nicht  ganz  ohne Mhe mglich,  wenn Sie also mit  den  von  uns 
vorgegebenen  Formaten  zufrieden  sind,  ndert sich  fr  Sie  ersteinmal 
nichts,  die Standardausdrucke sind im Ordner FORMATE beigefgt. Sie mssen 
jedoch  bei  einem Update diese  Kopfformate  einmal  laden.  FIRST_MILLION 
magnum  merkt  sich dann fr jedes Formular das  zugehrende  Format.  Beim 
nchsten Start ist es dann automatisch geladen! 
9.1 Einstellen der Formularkpfe

Es  gibt  acht  verschiedene  Ausgabeformate,   die  bei  der  Wahl   einer 
Formularart  automatisch  geladen  werden.  Lediglich  die  Kpfe  fr  die 
Auftrge  und  die  Auftragsbesttigung,  sowie fr alle  drei  Stufen  der 
Zahlungserinnerung   sind   identisch.    Wir   haben   Ihnen   im   Ordner 
FORMATE/FORMULARE  bereits Beispiele fr den Aufbau beigelegt.  Sie  mssen 
hier,  wenn  Ihnen unsere Beispielformate ausreichen,  nichts mehr  ndern. 
Alle   Angaben  werden  aus  der  Lizenzeintragung  entnommen.   Um   diese 
Beispielformate  zu  installieren mssen Updatekunden diese  einmal  laden. 
Bitte gehen Sie wie folgt vor:

9.1 Laden der Kopfformate bei Update/Upgrade-Installierung

ffnen Sie das Formularfenster mit der F3 Taste.  Klicken Sie jetzt  einmal 
auf das linke Fenster (Rechnungsformular-Fenster) um dieses zu  aktivieren. 
Machen  Sie  mittels  des  Pop-Up-Mens ersteinmal  aus  der  Rechnung  ein 
Angebot.
Jetzt  knnen Sie mit einem Doppelklick auf den oberen Teil  des  Angebotes 
die Dialogbox "Formate editieren" aufrufen.  Im unteren Teil der  Dialogbox 
befindet sich ein Auswahlknopf mit der Bezeichnung "laden". Mit einem Klick 
auf diesen Knopf erscheint die Dateiauswahlbox. Suchen Sie jetzt den Ordner 
"FORMATE"  auf  Ihrer Festplatte,  oder Startdiskette.  ffnen  Sie  diesen 
Ordner,  und den darin befindlichen Ordner "FORMULARE".  Sie erhalten  eine 
Liste  von  Dateien,  alle  mit der Endung  ".FRM".  Laden  Sie  die  Datei 
"ANGEBOT.FRM".  Verlassen  Sie jetzt die Dialogbox "Formate editieren"  mit 
dem OK-Knopf. Das Formularfenster zeigt Ihnen sofort den Kopf des Angebotes 
an.
Fr  alle  anderen Formulararten mssen jetzt  ebenfalls  die  zugehrenden 
Formate aus dem Ordner FORMATE/FORMULAR einmal geladen werden. Wenn Sie das 
Programm anschlieend ber "Ende" verlassen,  werden die Kopfformate in der 
MILLION.INF abgespeichert und stehen beim nchsten Programmstart sofort zur 
Verfgung.

Aber kommen wir jetzt zur Beschreibung, wie nderungen gemacht werden, wenn 
Ihnen  die Standardformate nicht gefallen.  ffnen Sie das  Formularfenster 
mit der Taste F3.  Stellen Sie die Formularart ein, die Sie ndern mchten. 
Machen  Sie einen Doppelklick auf den oberen Teil des Fensters.  Es  ffnet 
sich  eine Dialogbox in der bereits einige Platzhalter die fr die  Kunden-
anschrift  und  Ihren Absender ntig sind stehen.  Mit  dem  Knopf  "laden" 
knnen  Sie  die  Dateiauswahlbox  aufrufen und  aus  dem  Ordner  FORMATE-
\FORMULARE  eine andere Datei laden.  Der Knopf "speichern" ermglicht  das 
Abspeichern einer genderten Maske.  Mit dem Pfeil unten links scrollen Sie 
zu den unteren Zeilen der Formatmaske.
Auf der rechten Seite sehen Sie die Absendereintragungen.
Wenn  Sie eine Grafik mitdrucken,  mssen Sie die Absenderangaben  lschen. 
Wenn Sie die nderungen dieser Maske abgespeichert haben, und die Dialogbox 
mit "OK" verlassen,  sehen Sie sofort im Formularfenster die nderungen. So 
lt sich leicht erkennen,  ob die gewnschten Vernderungen auch  wirklich 
umgesetzt wurden!

In   der  gleichen  Weise  verfahren  Sie  jetzt  bitte  fr  die   anderen 
Formulararten, wenn es notwendig ist!
Sie knnen so natrlich auch mehrere verschiedene Formulare fr  Rechnungen 
oder Briefe zusammenstellen und bei Bedarf jeweils das entsprechende Format 
laden.

9.2 Einstellen der Ausdrucke der Kundendatei

Mit   der  Dialogbox  "Ausgabeformate"  knnen  Sie  die  Kundenliste   und 
Adressaufkleber  nach Belieben gestalten (Soweit die von  Ihnen  bentigten 
Platzhalter  vorhanden sind).  Diese Dialogbox erscheint,  wenn Sie in  der 
Dialogbox  "Drucken" auf den Knopf "Format ndern" klicken.  Der  Name  des 
aktuellen Ausgabeformats wird dabei immer in der Dialogbox  angezeigt.  Sie 
knnen  jetzt  selbst bestimmen,  welche Informationen in  der  Kundenliste 
wohin  gedruckt werden sollen.  Auch den Aufbau der Adressetiketten  knnen 
Sie   nach   Ihren  Vorstellungen  ndern.   Sie  knnen   beliebig   viele 
Ausgabeformate   definieren   und  abspeichern.   Bei   Bedarf   wird   das 
entsprechende Format einfach nachgeladen. Der Ordner KUNDEN enthlt bereits 
zwei  Beispieldateien.  Die  Datei KUNDEN.FRM erstellt  die  Ausdrucke  wie 
gewohnt.  Jeder Datensatz enthlt mehrere Zeilen untereinander.  Im  Format 
K_LI_1ZE.FRM  werden  nur die Adressen und Telefonnummern  in  einer  Zeile 
untereinander  ausgegeben.  Zwischen  jedem Datensatz wird  eine  Leerzeile 
gedruckt. Das Programm erkennt eine Leerzeile immer an einem Leerzeichen am 
Anfang der letzten Zeile.  Wenn Sie mehrere Leerzeilen zwischen den  Daten-
stzen  drucken wollen,  mssen Sie auch in mehreren  Zeilen  untereinander 
jeweils am Anfang der Zeile ein Leerzeichen setzen.

9.3 Einstellen der Ausdrucke fr die Artikeldatei

Ebenso  wie  in  der Kundendatei enthlt die  Dialogbox  "Drucken"  in  der 
Artikeldatei  einen  Auswahlknopf "Formate  ndern".  Mit  dieser  Funktion 
erhalten  Sie die Dialogbox "Ausgabeformate".  Hier knnen Sie mittels  des 
Knopfes  "Laden"  ein  bestehendes Format aus  dem  Ordner  ARTIKEL  laden, 
editieren und wieder speichern.  Wir haben bereits zwei Beispieldateien fr 
Sie vorbereitet. Sie knnen an diesen Beispielen leicht nachvollziehen, wie 
Sie selbst eine Ausgabedatei erstellen knnen.

9.4 Einstellen der Ausdrucke fr die Buchungsliste

Auch  die  Ausgabe der Buchhaltungsdaten kann jetzt  editiert  werden.  Die 
Einstellung  der  Ausgabeformate funktioniert analog zu  der  Kunden-  oder 
Artikelliste. Die entsprechenden Platzhalter fr die Erstellung der Formate 
befinden sich in Kapitel 9.7

9.5 Einstellen der Ausdrucke fr die Fakturierungsliste

Auch  die  Fakturierung  kann  ab  Version  2.71  selbst  erstellte  Listen 
ausgeben. Die neuen Platzhalter finden Sie in Kapitel 9.8!

9.6 berschriften fr den Listendruck

Wenn  Sie  Ihren Ausdrucken eine  passende  berschrift,  auch  mehrzeilig, 
mitgeben wollen,  ist dies im Formateditor ebenfalls mglich.  Sie brauchen 
dafr  nur  vor jede Zeile der berschrift ein  Paragraphenzeichen  ()  zu 
setzen. Diese Zeile wird dann nur einmal gedruckt.

9.7 Die Clipboardfunktion

Sie knnen zeilenweise Daten in das Clipboard kopieren und von dort  wieder 
zurckholen. Folgende Funktionen stehen zur Verfgung:

Control C : kopiert eine Zeile in das Clipboard
Control X : schneidet eine Zeile aus und kopiert sie ins Clipboard
Control V : kopiert eine Zeile aus dem Clipboard an die Cursorposition

Diese  Funktionen  erleichtern das  Zusammenstellen  eines  Ausgabeformates 
erheblich!

9.8 Die Liste der vorhandenen Platzhalter

**************** Steuerzeichen ***********************

<FE1>         Fett, die 1 steht fr Einschalten
<FE0>               die 0 steht fr Ausschalten
<US1>         Unterstrichen (1 = einschalten)
<US0>                       (0 = ausschalten)
<IT1>         Italic        (1 = einschalten)
<IT0>                       (0 = ausschalten)
<BR1>         Breit         (1 = einschalten)
<BR0>                       (0 = ausschalten)
<SP1>         Superscript   (1 = einschalten)
<SP0>                       (0 = ausschalten)
<SB1>         Subscript     (1 = einschalten)
<SB0>                       (0 = ausschalten)

<XPxx>   Spaltenposition immer 2-stellig dezimal
<DXaabbcc....>   Drucker-Codes beliebig viele 2-stellige HEX-Zahlen
fr  einen Zeilenvorschub mten Sie <DX0A> eintragen,  ein  Seitenvorschub 
(Form Feed) wird mit <DX0C> erreicht.

Diese  HEX-Zahlen  fr  die  verschiedenen  Zeichenstze,  Schriftattribute 
finden Sie in dem Handbuch zu Ihrem Drucker. Schreiben Sie diese HEX-Zahlen 
ohne Komma oder Leertaste hintereinander.

***************** Kunden **********************

<KANREDE>     
<KNAME1>      
<KNAME2>      
<KORT>         
<KSTRASSE>
<KTEL>   
<KFAX>
<KBANK>
<KBLZ>
<KKTONR>
<KNUMMER>
<KBEMERK1>
<KBEMERK2>
<KUMSATZ>
<KDATUM>    letzte Rechnung
<KZAHLART>
<KEIGNR>    eigene Kundennr. beim Lieferanten

Die folgenden Platzhalter sind nur fr den Ausdruck auf Adressetiketten
mit drei nebeneinander angeordneten Aufklebern gedacht. Solche Etiketten
mssen vor allem von Besitzern eines Laserdruckers verwendet werden,
zum Beispieldie Etiketten von BOEDER, Best.Nr.:51 100. 
Im Ordner FORMATE 
gibt es eine Beispieldatei mit dem Namen LASER_3X.FRM, die den Aufbau
besser erklrt, als 1000 Worte.

<K2ANREDE>         fr die zweite Anschrift einer Zeile
<K2NAME1>          mu natrlich noch die Position angegeben
<K2NAME2>          werden; <XPxx>. Die Position steht dann immer
                   vor dem Platzhalter
<K2ORT>            
<K2STRASSE>
<K3ANREDE>        nur fr die dritte Anschrift einer Zeile
<K3NAME1>         Auch hier darf die Positionsangabe nicht
<K3NAME2>         fehlen!
<K3ORT>
<K3STRASSE>
****************** Artikel ***************
<ATEXT>     Artikeltext
<ANR>       Artikelnummer
<ANETTO>    vk1 netto
<ABRUTTO>   vk1 brutto
<AEKNETTO>  ek  netto
<AEKWERT>   netto Warenwert am Lager laut Bestand
<AMWST>     Mehrwertsteuersatz des Artikels
<AIST>      IST-Bestand des Artikels
<ASOLL>     SOLL-Bestand des Artikels
<AAUFTRAG>  zeigt wieviel sich in offenen Auftrgen befindet
<ALIEFNR>   Nr. des Lieferanten dieses Artikels

************** Faktur ******************

<FART>            Formularart(Angebot,Rechnung,...
<FDATUM>          Datum des aktuellen Status
<FAUFTRAGDATUM>
<FUNSZEICH>       Eintrag unter "Unser Zeichen"
<FIHRZEICH>       Eintrag unter "Ihr Zeichen"
<FNUMMER>         Fakturnummer mit Datum
<FNR>             Fakturnummer ohne Datum
<FRECHDATUM>      Datum einer Rechnung, die in eine Mahnung umgewandelt wurde
<FBRUTTO0>        Bruttoanteil ohne Mwst
<FBRUTTO1>        Bruttoanteil mit Mwstsatz 1
<FBRUTTO2>        Bruttoanteil mit Mwstsatz 2
<FBRUTTO3>        Bruttoanteil mit Mwstsatz 3
<FBRUTTO>         Gesamtbruttosumme
<FNETTO>          Gesamtnettosumme
<FBEMERK>         Bemerkung
<DATUM>           Tagesdatum, der Systemzeit entnommen
<xxDATUM[,min[,typ]]>  typ = 0 -> monat ist Text, typ = 1 -> Monat ist Ziffer


***************Lizenzeintragung*************

Damit  neue Kunden nicht erst Ihre Ausgabeformate erstellen  mssen,  haben 
wir   die  Beispielformulare  mittels  Platzhalter   definiert,   die   die 
notwendigen Daten aus der Lizenzeintragung in die Formularkpfe kopieren.
Sie   werden  diese  Platzhalter  wahrscheinlich   nicht   bentigen,   der 
Vollstndigkeit halber werde ich sie hier erwhnen.

<LNAME1>
<LNAME2>
<LSTRASSE>
<LORT>
<LTEL>
<LFAX>

************** Buchungen *****************

<BDATUM>      Buchungsdatum
<BTEXT>       Buchungstext
<BBRUTTO>     Bruttobetrag
<BNETTO>      Nettobetrag
<BMWST>       Mwst in DM
<BSATZ>       Mwst in %
<BGEGEN>      Gegenkonto Abkrzung
<BGEGENNR>    Gegenkontonummer
<BGELD>       Geldkonto Abkrzung
<BGELDNR>     Geldkontonummer
<BNR>         Buchungsnummer

**********Feldlngendefinition**************

Um  die  Lnge  eines  Ausgabefeldes  zu  definieren,   knnen  Sie   jedem 
Platzhalter  eine minimale und eine maximale Feldlnge zuordnen.  Dies  ist 
sinnvoll fr die Listenausgabe innerhalb der Kunden- und Artikeldatei.  Der 
Text eines Artikels kann so auf 20 Zeichen beschrnkt werden.  Die Minimale 
Zeichenzahl gibt an,  wieviel Zeichen beim Druck fr diesen Platzhalter auf 
jeden Fall freigehalten werden,  auch wenn der Text krzer sein sollte. Die 
maximale Zeichenzahl gibt an,  wieviele Zeichen eines Platzhalter  gedruckt 
werden, auch wenn dieses Wort lnger ist. Beide Zahlen werden innerhalb des 
Platzhalters  durch Komma voneinander getrennt eingegeben.  Oft  gengt  es 
jedoch die minimale Zeichenzahl anzugeben.

<ATEXT,20,19> :  Vom Artikeltext werden die ersten 19 Zeichen gedruckt.  Es 
werden aber insgesamt 20 Zeichen einer Zeile fr diesen Text  freigehalten. 
Zwischen  dem Artikeltext und dem nchsten Platzhalter ist also  immer  ein 
Zeichen  frei.  Das  erhht die bersicht  innerhalb  der  Liste.  Auerdem 
erreichen  Sie  so,  da die Spalten der Liste  immer  genau  untereinander 
stehen. Sie knnen selbstverstndlich auch nur die minimale Breite angeben. 
Dann steht zwischen den Worten jedoch kein Leerzeichen!

Bei Zahlen steht die erste Zahl fr die Gesamtbreite inklusive  Komma.  Die 
zweite Zahl steht fr die Anzahl der Nachkommastellen.
<ANETTO,8,2> : Diese Angabe lt Platz fr 5 Stellen vor dem Komma und zwei 
Stellen nach dem Komma. Sollte der Betrag mehr als 5 Vorkommastellen haben, 
so werden mehr gedruckt.
  Bitte  teilen Sie uns mit,  welche Platzhalter fr  Ihre  Anwendung  noch 
fehlen. Wir werden dann gegebenenfalls diese Liste erweitern!

Wie immer haben wir wieder einmal jede Menge Tipfehler versteckt.  Wer alle 
findet und uns diese schriftlich mitteilt, bekommt einen Schokokeks!

Wir wrden uns freuen,  wenn Ihnen unser Programm gefllt und Sie 
die  Voll-Version bestellen.  Falls Ihnen Funktionen fehlen  oder 
Sie Verbesserungsvorschlge haben, wenden Sie sich bitte an uns.

Ihr SOFTBR-Team

Ing. H. J. Konzeck                  Dipl. Ing. S. Hartmann
Richardstr. 60                      Allerstr. 11

D-12055 Berlin                      D-12049 Berlin

Tel. (030) 685 33 12                Tel/Fax.(030) 622 68 84
Fax. (030) 685 83 52

            E-Mail: siegfried_hartmann@b.maus.de
