
                                    DEMO



                  #########################################
                  ##                                     ##
                  ##   FreeWay - Die Volltext-Datenbank  ##
                  ##                                     ##
                  #########################################

                        fr Atari ST/STE/TT/Falcon
                       Handbuch zur Demo-Version 1.0




                             Copyright  1983 by
                      Omikron.Soft- und Hardware GmbH
                              D-75177 Pforzheim
                              Sponheimstrae 12
                            Hotline: 07231-356035
                              Fax: 07231-357332



##########################################################################

######################   Was ist FreeWay?    #############################


FreeWay ist Datenbank und Informations-Manager in einem. Mit FreeWay knnen
Sie ALLE Arten von Daten verwalten: Auer mit herkmmlichen Datenfeldern
kann FreeWay auch mit beliebigen Texten arbeiten. Auch Bilder, Sounds und
Dateien von anderen Programmen (z.B. DTP-Dokumente) knnen Sie mit FreeWay
verwalten, indem Sie Verbindungen herstellen (Nheres hierzu unter
"Connections").

Trotz aller Neuheiten: FreeWay ist ein Datenbank-Programm. FreeWay
speichert Ihre Informationen, sortiert nach mehreren Kriterien, druckt,
berechnet, findet. So, wie man es eben von einer Datenbank erwartet. Das
klingt einfach - und mit FreeWay ist es auch einfach. Viel Vergngen!



        Automatik

FreeWay enthlt viele automatisierte Arbeitserleichterungen: oft schlgt
Ihnen FreeWay nach einem Arbeitsschritt von sich aus den nchsten vor.
Wenn Sie z.B. in Ihrer Adredatenbank den Herrn "Hirtzlmayer" nicht finden,
was wrden Sie als nchstes tun? Richtig, Sie wrden andere Schreibweisen
probieren: "Hirzelmeier", "Hitzelmaier" usw.
Mit FreeWay luft es anders: Wenn Herr Hirtzlmaier nicht in Ihrer Datenbank
steht, schaut FreeWay nach, welche hnlichen Worte in der Datenbank zu
finden sind. Und schlgt Ihnen die fnf hnlichsten vor: "Hirzlmayr",
"Hemaier" usw. Jetzt machen Sie einfach einen Doppelklick auf den
"Hirzlmayr" - und haben die Adresse. Also ein Doppelklick statt fnfmal
probieren.
Und so funktionieren viele Dinge in FreeWay.


        Hilfe

In FreeWay gibt es zwei Hilfe-Systeme: Ein herkmmliches, Sach-
orientiertes. Und ein neuartiges, Ergebnis-orientiertes.

Das Sach-orientierte Hilfe-System gibt Ihnen Auskunft, wie eine Sache
in FreeWay funktioniert, z.B. ein Fenster oder ein Menpunkt.
* Fenster-Hilfe: Drcken Sie [Help]. Sie erhalten eine Hilfe zu dem
   Fenster, das gerade im Vordergrund ist. In den Vordergrund holen knnen
   Sie ein beliebiges Fenster, indem Sie es durch einmaliges anklicken
   aktivieren.
* Men-Hilfe: [Control]-Mausklick. Drcken Sie die [Control]-Taste, halten
   Sie sie gedrckt und klicken Sie dann mit der Maus auf einen Menpunkt.
   Sie erhalten eine Kurzbeschriebung, was der Menpunkt macht.

Die Ergebnis-orientierte Hilfe erreichen Sie ber das Men "Hilfe",
Menpunkt "Wie kann man...". Sie erfahren hier in knappen Worten, was Sie
tun mssen, um ein gewnschtes Ergebnis zu erzielen, z.B. Serienbriefe
drucken.



        Eingaben ohne starre Masken


Ihre eingegebenen Daten erfordern keine starren "Masken". Ein 'Name' kann
eine oder viele Zeilen umfassen, ein Eintrag unter 'Zitat' kann aus einem
Wort oder aus mehreren Seiten bestehen. Sie knnen sogar in einer "Video-
und CD-Datenbank" nebeneinander "Filme" und "CDs" in vllig verschieden
gestalteten Datenstzen anlegen.


        Geschwindigkeit in groen Datenmengen

Ganz besonders gut ist FreeWay, wenn es um schnelles Finden verschiedenster
Daten auch in groen Datenmengen geht.

Wie geschaffen ist FreeWay fr groe Textmengen, fr einfache und schnelle
Verwaltung von Literatur, gescannten Texten oder elektronisch abgelegter
Korrespondenz. Auch hier findet FreeWay die gesuchten Daten trotz groer
Datenmengen in Sekundenschnelle. Das heit: In einer 100-MB-Datenbank
findet FreeWay alle "Meier" in zwei Sekunden oder so ... Optimal
beispielsweise fr eine groe Datenbank mit Gerichtsurteilen oder
Bibeltexten.

Die unglaubliche Geschwindigkeit wird bereits beim Indizieren, also ganz
frh beim Anlegen der Datenbank durch "PAT" erzielt - die "Prospective
Archiving Technique".


        Weltneuheit in Datenbanken: hnlichkeitssuche

Beim Suchen nach Wrtern in der gesamten Datenbank sind Sie nicht auf eine
buchstbliche Kenntnis Ihrer Daten angewiesen. Die Raffinesse und
Geschwindigkeit der "FreeWay-hnlichkeitssuche" liegt an "FACT"
(Fragmentary Alikeness Comparing Technique). Diese Technik wurde
ursprnglich fr das Dublettenbereinigungs-System DBRS der Omikron.Soft-
und Hardware GmbH entwickelt und bewirkt folgendes: Ihr Computer hilft
Ihnen auch dann weiter, wenn Sie so etwas Ungenaues wie "Meier oder so"
suchen. Oder wenn Sie gar nicht mehr wissen, wie Sie Ihr Suchwort schreiben
sollen.


        Verwalten von externen Daten mit "Connections"

"Connections" heit die Eigenschaft von FreeWay, Datei-Informationen von
externen Dateien zu verwalten. Sie knnen also z.B. Verweise auf Calamus-
Dokumente mit Anmerkungen versehen (fr welchen Kunden war noch mal dieses
"MEI28_NX.CDK"?) und direkt aus FreeWay mit dem dazugehrigen Programm
aufrufen, bearbeiten - und dann wieder zu FreeWay zurckschalten.

Oder Sie haben eine Datenbank, in welcher alle Ihre Grafiken erfat sind -
mit Anmerkungen, beliebigen Such- und Stichwrtern und Ablage-Pfad. Daraus
suchen Sie eines, in welchem  das Stichwort "KFZ" vorkommt und ziehen den
(blitzschnell erscheinenden) Datensatz auf das "Connections"-Bildchen.
Schon wird Ihr Grafik-Programm gestartet und das entsprechende Bild
geladen.

Ihre Bilder, Scans, Sounds, Dokumente, Programme, BASIC-Codes, Ressourcen,
Treiber, PDs u.s.w. knnen Sie so beispielsweise mit erweiterten Dateinamen
und Anmerkungen versehen und dem jeweiligen Programm zur Bearbeitung
zuordnen.


        Einzigartige Wortvervollstndigung "Tippmatic"

Nicht jeder beherrscht das 10-Finger-System auf der Tastatur. Bei einer
schnellen Datenbank braucht daher oft das Eintippen der Suchwrter lnger
als die eigentliche Suche. Auch hier greift Ihnen FreeWay unter die Arme:
Mit der "Tippmatic", der automatischen Wortvervolllstndigung.

Tippen Sie bei irgend einer Datenbank im Listenfenster einen Wort-Anfang.
Dann drcken Sie mehrmals die Tab-Taste und passen auf, was geschieht:
FreeWay ergnzt Ihre Buchstaben zu einem Wort, das in der Datenbank
vorkommt.

Konkrete Anwendung: Starten Sie FreeWay, ffnen Sie die Beispiel-Datenbank
"Autogram.FW" (Sie enthlt eine Liste von Autogramm-Adressen).
Tippen Sie jetzt "Schw" und drcken Sie dann auf die Tab-Taste - die
Tippmatic vervollstndigt zu "Schwarzenegger". Um sich jetzt alle
"Schwarzeneggers" anzeigen zu lassen, drcken Sie auf [Return].
Oder probieren Sie
"Her" [Tab] [Leerzeichen] "Gr" [Tab].

Wenn Ihre Eingabe nicht eindeutig ist, wird zunchst das erste passende
Wort angezeigt, dann die weiteren in alphabetischer Reihenfolge. Probieren
Sie "He" [Tab]: Es erscheinen "Heike", "Heinz", "Hella" ...
Rckwrts geht's mit [Shift]-[Tab].



        Hypertext-Funktionen

Hypertext werden Sie beim intuitiven Durchstbern Ihrer Daten bald nicht
mehr missen wollen: Doppelklicken Sie auf einige Wrter in verschiedenen
Fenstern und schauen Sie, was geschieht. Sie werden gefhrt und sehen
stets, wo das Wort noch vorkommt.

Doppelklicken Sie ein Wort in Ihrer Liste von Datenstzen, ffnet sich ein
Editor-Fenster mit dem betreffenden Datensatz. Doppelklicken Sie im Editor-
Fenster (oder einem anderen Textfenster) auf ein Wort, werden alle
Datenstze, in welchen das Wort vorkommt, in Ihrer Liste angezeigt. Von
dort knnen Sie wiederum Editor-Fenster ffnen. Was immer Sie mit einem
Wort machen, Sie werden weiter gefhrt.


        Online-Blitz-Wortprfung

Wenn Sie in einem Editor-Fenster ein Wort oder eine Zahl eingeben (oder
anklicken) und sehen wollen, ob dieses Wort bereits irgendwo anders
auftaucht, drcken Sie einfach F9: Sie sehen sofort in einem kleinen
Fenster, ob das Wort oder z.B. auch diese Kundennummer bereits vorkommt
oder nicht.
Keine Angst - das kostet sie keine Zeit! Auch eine Gigabyte-Datenbank wird
hier in weniger als 0,1 Sekunden geprft. Das liegt an dem FreeWay-PAT-
Index, welcher bereits beim Anlegen der Datenbank erstellt wird - mit der
"Prospective Archiving Technique".


        Mageschneiderte Mens

Da man die Tastaturkrzel fr Funktionen selbst bestimmen kann, das gibt
es schon. Aber da man zustzlich auf einfache (!) Weise den Text im Men
ndern kann, das ist neu. Wenn Sie also lieber "Speichern" statt "Sichern"
anklicken wollen: Mit Control-Mausklick auf irgend einen Menpunkt knnen
Sie's frei gestalten.


        Grenordnungen

In FreeWay gibt es keine strenden Grenbegrenzungen. Datenbanken knnen
so gro sein wie Ihre Festplatte, Datenstze oder Datenfelder knnen bis 64
Kilobyte enthalten. In den Hauptspeicher passen mu nur die Liste aller
vorkommenden Wrter. Das sind jedoch nur in seltenen Ausnahmefllen mehr
als 400 KB und wird hier nur der Vollstndigkeit halber erwhnt. Sie knnen
bis zu 250 verschiedene Felder anlegen.


        SQL-Mglichkeiten

Wenn Sie die Datenbank-Abfragesprache SQL kennen: Deren Mglichkeiten
knnen Sie hier (auch im Export) einsetzen. Wir haben ein spezielles
FreeWay-SQL entwickelt, welches die meistverwendeten Mglichkeiten dieser
Abfragesprache fr Volltexte beinhaltet.

Dank seiner (internen) SQL-Struktur steht FreeWay Ihnen mit sehr flexiblen
"Exportformularen" zur Verfgung. Die dienen dazu, Ihre Daten als Liste,
als Serienbrief, als Aufkleber usw. fr den Ausdruck zu gestalten. Diese
Formulare sind einfach zu gestalten, knnen aber auch verschiedene SQL-
Finessen enthalten. Mgen Sie's mal technisch? Dann knnen Sie vielleicht
folgende Eingabe in ein "Listenfenster" machen:

#select Name, Strae, Ort from database where val(number(Ort, 1, 1)>=4000
and val(number(Ort, 1, 1)<6000 order by Ort

Nheres finden Technik-Freunde im Handbuch der Vollversion unter "SQL-
Ausgabefenster" sowie in einer Datenbank namens SQL.FW auf den
Originaldisketten. In der Demoversion knnen Sie jeweils im SQL-Fenster
sehen, was dort geschieht.


        Viele Funktionen, leichte Bedienung

Alle Funktionen sind genau so zu steuern, wie man es von einem GEM-Programm
erwartet. Aktionen finden in den bekannten GEM-Fenstern statt, nach
Belieben am Bildschirm angeordnet.

Sie knnen verschiedene, (auch verschieden sortierte!) Fenster der gleichen
Datenbank ffnen. Im einen haben Sie z.B. alle Hamburger Hndler nach
Kundennummer sortiert, in einem weiteren Fenster alle Lieferanten mit einer
7er Postleitzahl. In jedem Fenster knnen Sie Ihre Abfragen mit eigener
"Historie" nachvollziehen, also bereits getippte Befehle nochmals aufrufen.

Warnhinweise finden in Fenstern (Dialogen) statt, welche Sie beiseite
schieben knnen, falls sie stren (per Maus an der rechten oberen Ecke),
welche per Maus oder Tastatur bedienbar (Alternate + unterstrichener
Buchstabe) und per Undo-Taste abbrechbar sind. Bei Eingaben liefert die
Insert-Taste stets Sonderzeichen auf Abruf.

Die Hilfe-Taste ist bei FreeWay stets fr weitere Erluterung gut. Je
nachdem, was Sie gerade am Bildschirm haben.

Dank variabler Feldgren ist die Umstellung der Postleitzahlen von 4 auf 5
Stellen ebenso wenig ein Problem wie Ihre Video-Datenbank, deren Nummern
irgendwann eine Stelle mehr brauchen. FreeWay ist nicht auf eine
Stellenzahl festgelegt.

Was immer Sie in einem Fenster finden, knnen Sie per "Drag & Drop"
(Verschieben per Maus) zwischen Fenstern, Klemmbrett, Papierkorb bewegen
bzw. kopieren. Aus einem nicht aktiven Fenster knnen Sie Daten in Ihr
aktives Fenster ziehen, wenn Sie zuerst die rechte Maustaste und dann die
linke noch dazu drcken. Ganz wie in GEM blich.

Sie knnen Ihre Arbeit jederzeit unterbrechen und spter wieder aufnehmen.
FreeWay merkt sich, welche Datenbank Sie zuletzt geladen hatten und welche
Fenster Sie wo angeordnet hatten. Beim nchsten Programmstart wird alles
wieder genauso gezeigt.

Sie knnen diese (und mehr) Eigenschaften auch mit einem Windows-PC nutzen,
denn FreeWay gibt's auch dafr.

Bei Atari luft FreeWay dank GEM-konformer Programmierung auf jedem ST,
STE, Falcon oder TT, Single- oder Multi-TOS, auch mit Grobildschirmen.
FreeWay braucht mindestens 80 Zeichen Breite am Bildschirm, d.h. bei
Farbbildschirmen ist mindestens die mittlere Auflsung zu whlen.

##########################################################################

###############   FreeWay-Einsatz in 7 Beispielen   ######################


        Beispiel 1: Anlegen einer Datenbank, ohne Felder


Nehmen wie hier einmal an, Sie wollten Ihre gesammelten Texte bersichtlich
in einer Notiz-Datenbank vereinen, um Stichworte schnell zu finden.

1. Klicken Sie auf "Datei - Neue Datenbank". Ihre bliche Dateiauswahl
erscheint, wo Sie Namen und Pfad Ihrer neuen Datenbank angeben.

2. Klicken Sie auf  "Datei - Text als Datenbank zuladen" und whlen Sie
Ihren ersten Text, der geladen werden soll. Das wiederholen Sie, bis Sie
alle Texte in der Datenbank haben. Jeder wird als ein Datensatz behandelt.
Sie knen auch alle Texte in Ihrem bisherigen Programm aneinanderzureihen
und jeweils 5 Sternchen (*****) dazwischenzusetzen. Dann knnen Sie sie
einfach als einen Text laden.

Hinweis:
        Wenn Sie in irgend einen Datensatz Dateinamen und -Pfade eingeben
        wollen, drcken Sie doch an der entsprechenden Stelle einmal F8. Da
        erscheint eine Dateiauswahl-Box, Sie klicken eine Datei an - und
        ihr Name und Pfad erscheint an der Cursorposition.

Ihre Datenstze werden nun im "Listenfenster" angezeigt, jeder in einer
Zeile. Damit ist Ihre Datenbank fertig angelegt.

3. Sichern Sie sie mit Mausklick auf "Datei - Daten sichern". Das ist
alles.

########################################################################
Beispiel 2: Anlegen einer Datenbank, mit Feldern

Nehmen wir nun an, Sie wollen Ihre Notiz-Datenbank etwas geordneter
anlegen. Das erfordert natrlich mehr Sorgfalt beim Anlegen, bringt aber
meist auch mehr bersicht bei der Darstellung und Ausgabe. Das Programm
haben Sie wie blich gestartet. Schon geht's los:

1. Klicken Sie auf "Datei - Neue Datenbank". Ihre bliche Dateiauswahl
erscheint, wo Sie eingeben, unter welchem Namen und wo Ihre neue Datenbank
angelegt werden soll.

2. Klicken Sie auf "Datenbank - Datensatzvorgabe editieren". Ein Editor-
Fenster ffnet sich, in welchem Sie Felder fr Ihre Datenbank anlegen
knnen.

3. Tippen Sie einige Feldnamen ein (z.B. berschrift:, Text:, Datum:,
Ablageverweis: usw.), jeweils mit einem Doppelpunkt dahinter. Sie sehen,
da von alleine eckige Klammern erscheinen. Das macht Ihnen keine Arbeit,
weist aber auf wichtige Regeln hin:

Wichtig fr Datenbank-Felder:
        Ein Feld braucht eine bestimmte Form, damit Ihr Computer bestimmte
        Dinge damit tun kann, z.B. Sortieren.

        Am Anfang jedes Feldes mu eine eckige Klammer stehen ([, auf der
        Tastatur ber Alternate-).

        Ein Feld braucht einen Namen, der keine Leer- oder Satzzeichen
        enthlt und mit einem Doppelpunkt endet; z.B. "Autor:" oder
        "Telefon_privat". Der 'Unterstrich' (Shift-Gedankenstrich) gilt
        hier nicht als Satzzeichen.

        Am Ende jedes Feldes (Nach dem Namen und den Eingaben) mu eine
        eckige Klammer stehen (], auf der Tastatur ber Alternate-).

        Statt eckigen Klammern und Doppelpunkt knnen Sie auch andere
        Zeichen verwenden, wenn Sie dies unter dem Menpunkt "Datenbank -
        Einstellungen" einstellen. In diesem Handbuch wird der Einfachheit
        halber davon ausgegangen, da Sie zunchst bei den vorgegebenen
        Einstellungen bleiben.

Ob Sie die Vorgaben fr die einzelnen Felder unter- oder nebeneinander
anlegen, ist nur eine Frage Ihrer eigenen bersicht. Solange alle Angaben
in eckigen Klammern stehen und der Name mit einem Doppelpunkt endet, kommt
FreeWay damit zurecht (Andere Strukturen mten erst unter dem Menpunkt
Datenbank - Einstellungen" eingestellt werden.). Zur besseren bersicht ist
zu empfehlen, am Ende der Vorgabe eine Leerzeile einzugeben.

3. Schlieen Sie das Fenster mit der Datensatzvorgabe durch Mausklick auf
die linke obere Ecke.

4. Klicken Sie auf "Datenbank - Neue Datenstze eingeben" und geben Sie
einige Datenstze ein. Mit der TAB-Taste springt Ihre Eingabemarke jeweils
an die nchste Stelle, an die Eingaben hingehren: Hinter den Doppelpunkt
und vor die eckige Schluklammer.

Wenn Sie die erste Vorgabe so "ausgefllt" haben, drcken Sie F10 und
bekommen damit eine neue Vorgabe, d.h. neue Felder fr den nchsten
Datensatz. Zwischen die beiden Datenstze fgt FreeWay die Leerzeile vom
Ende Ihrer Vorgabe ein und hebt zur besseren bersicht jeden zweiten
Datensatz fett hervor und zeigt feine Trennlinien zwischen den Datenstzen.

Hinweis:
        Wenn Sie in irgend einen Datensatz Dateinamen und -Pfade eingeben
        wollen (z.B. als Ablageverweis), drcken Sie doch an der
        entsprechenden Stelle einmal F8. Da erscheint eine Dateiauswahl-
        Box, Sie klicken eine Datei an - und ihr Name und Pfad erscheint an
        der Cursorposition.

5. Schlieen Sie das Datensatzeditor-Fenster durch Mausklick auf die linke
obere Ecke. Bei diesem ersten Anlegen von Datenstzen fragt FreeWay zu
jedem neuen Feldnamen nach, ob er so angelegt werden soll. Das ist in
diesem ersten Beispiel nicht sehr einleuchtend, verhindert aber spter ein
versehentliches Anlegen von Feldern.

Ihre Datenstze werden nun im "Listenfenster" angezeigt, jeder in einer
Zeile. Damit ist Ihre Datenbank fertig angelegt.

6. Sichern Sie sie mit Mausklick auf "Datei - Daten sichern".

##########################################################################
Beispiel 2: Sortieren und Abfragen von Daten

Nehmen wir hier an, Sie haben eine Adress-Datenbank angelegt

Ein Tip am Rande:
Wenn Sie sehr persnlich wirkende Serienbriefe schreiben wollen, hat sich
ein Feld bewhrt, in welchem man jedem Empfnger eine eigene Anrede widmet:
Liebe Dingsda, Hallo Kollege Schneider, Verehrte Tante Eusebia,
Hochwrden!, Werte Baronesse, Sehr geehrter Herr Meier, O Freund, He, Hans,
Du altes Haus ... Das kommt bei Rundschreiben gut an.

Sie knnen FreeWay spter so einstellen, da beispielsweise in jeden Brief,
wo keine solche Anrede eingetragen ist, "Sehr geehrte Damen und Herren!"
steht.

Zurck zum Beispiel: Einige Datenstzen haben Sie bereits eingegeben. Ihr
Listenfenster liegt vor Ihnen, kenntlich dadurch, da der Name Ihrer
Datenbank in seiner Titelzeile steht, daneben die Zahl der Datenstze.

Daten suchen Sie in Ihrem Listenfenster. Dort ist ganz oben eine Zeile, in
der Sie Suchworte eingeben (und mit Return aktivieren). Gesucht wird stets
in allen Datenstzen der geladenen Datenbank.

In den Wrtern, welche Sie eingeben, knnen "Wildcards" eingesetzt werden.
Steht im Suchwort irgendwo statt eines Buchstabens ein Fragezeichen (?),
sucht FreeWay alle Wrter, welche dem Suchwort entsprechen und anstelle des
Fragezeichens irgend ein anderes Zeichen haben. Steht statt des
Fragezeichens ein Sternchen (*), werden alle Wrter gefunden, welche an
dieser Stelle ein oder mehrere (!) Zeichen enthalten.

Sie knnen auch nach Datenstzen suchen, in denen mehrere Wrter vorkommen
("und"-Suche). Sie geben einfach beide Wrter ein (Leerzeichen dazwischen,
besttigen mit Return/Enter). Schon werden alle Datenstze im Listenfenster
angezeigt, welche die entsprechenden Suchwrter enthalten.

hnlich ist eine "oder"-Suche, bei der Sie eines von mehreren Wrtern
finden wollen. Dazu geben Sie einfach Kommata zwischen den einzelnen
Suchwrtern ein und verfahren sonst wie gehabt.

Sortieren Sie doch zunchst einmal bungshalber Ihre Liste und machen sie
etwas bersichtlicher.

1. ANZEIGE in SPALTEN: Klicken Sie auf "Fenster - Feldanzeige &
Sortierung". In dem dadurch geffneten Fenster sehen Sie die Namen all'
Ihrer Felder, jeweils mit zwei Klammerpaaren - ( ) ( ) - davor. Klicken Sie
in der ersten Reihe in die Klammern vor "Namen", vor "Strae" und vor
"Ort". Dadurch erscheinen dort Zahlen, welche die Anzeige-Reihenfolge
bezeichnen. Die JEWEILS LETZTE Zahl knnen Sie mit einem weiteren Klick
wieder lschen.

2. SORTIEREN: In der zweiten Spalte von Klammern (Sortierung) knnen Sie
angeben, in welcher Reihenfolge die Datenstze sortiert werden sollen.
Klicken Sie hier nicht mehr Felder an als ntig, um den Vorgang flott zu
halten. Das Sortieren dient hier nur Ihrer bersicht und nicht der
Geschwindigkeit beim spteren Suchen.

3. ffnen Sie ein neues Listenfenster (im Fenster-Men). Dort sehen Sie die
Auswirkung: Ihre Daten werden spaltenweise angezeigt. ber jeder Spalte
steht der entsprechende Feldname als berschrift. Zwischen diesen
berschriften sind senkrechte Striche, welche sich per Maus verschieben
lassen. Dadurch ndert sich die Spaltenbreite.

4. SUCHEN: Nun suchen Sie die Adresse eines "Josef Meier". In Ihrem
Listenfenster sehen Sie eine Eingabezeile mit Textmarke. Dort kann man
Suchbegriffe eingeben und mit "Return" aktivieren.

Hier tippen Sie nun Ihren "Josef Meier" ein und drcken "Return". Daraufhin
zeigt das Fenster genau den Datensatz an, in welchem die Wrter "Josef" und
"Meier" vorkommen. Doppelklick auf diesen Datensatz ffnet ein Editor-
Fenster, in welchem der gesamte Datensatz angezeigt wird und auch
bearbeitet werden kann.

Was ist nun, wenn sich Josef Meier eigentlich "Mayer" schreibt? Dann wird
er nicht angezeigt. Wenn Sie so etwas bemerken, probieren Sie es einfach
mit EINEM Wort. Geben Sie nur "Meier" ein. Das wird entweder gefunden -
oder es ffnet sich ein Protokoll-Fenster mit einer freundlichen
Mitteilung.

Finden Sie in dieser Mitteilung einen passenden Namen, knnen Sie ihn per
Doppelklick als Suchwort fr Ihr Listenfenster aktivieren. Bei lngeren
oder komplizierten Wrtern ist das viel praktischer als Eintippen.

Suchen in einem bestimmten Feld: Ihnen schwirrt eine vierstellige
Telefonnummer im Kopf herum und Sie wissen weder die Vorwahl noch den Namen
dazu. Wenn sie einfach nur die Zahl suchen, bekommen sie vielleicht lauter
Datenstze, in denen Ihre Nummer als Postleitzahl auftaucht. Also wollen
Sie die Suche auf die Telefonnummern beschrnken. Dazu tippen Sie "Telefon:
" und Ihre Zahl ein. Schon sucht FreeWay nur im Feld "Telefon" nach der
Zahl.

##########################################################################
        Beispiel 3: Ausgeben von Daten als Liste

Nehmen wir an, Sie wollten Ihre oben erstellte Adress-Datenbank in
verschiedenen Listen ausdrucken - einmal alphabetisch sortiert und einmal
nach Postleitzahlen.

Die einfachste Mglichkeit zum Drucken einer Liste ist, das Listenfenster
wie oben sortiert einzurichten und dann den Menpunkt "Fenster drucken"
anzuklicken. Das drfte fr die meisten Anwendungen gengen.

Fr ausfhrlichere Listen-Ausdrucke (zwei Zeilen, Berechnungen o..)
brauchen Sie ein "Exportformular". Das ist sozusagen ein Vordruck, nach
welchem FreeWay die Daten auf dem Papier ordnet. Ihr Exportformular kann
beliebige Texte enthalten - und natrlich die Stellen, an denen aus jedem
einzelnen Datensatz bestimmte Daten eingefgt werden sollen. Dazu gilt
wieder:

Wichtige Regel:
        FreeWay setzt beim Export berall da, wo im Exportformular ein
        Feldname in eckigen Klammern steht, Daten aus den Datenstzen ein.

Wie viele Zeilen Ihr Drucker pro Seite zu Papier bringen und welche Rnder
er ggf. beachten soll, stellen Sie bitte unter "Export - Einstellungen"
ein. Doch nun zur Sache:

1. Klicken Sie auf "Export - Exportformular editieren". In dem sich
ffnenden Fenster sehen Sie fnf Bereiche, mit Hilfstexten und Leerzeilen
markiert. Fr dieses Beispiel ist nur der mittlere Bereich (Formularkrper)
interessant.

2. Geben Sie in die 'Formularkrper'-Zeile den folgenden Text ein (der
Hilfstext verschwindet dabei, die anderen Zeilen knnen Sie ruhig
stehenlassen!):

Schlieen Sie das Editor-Fenster.
3. Markieren Sie die Datenstze, welche Sie als Liste ausgeben wollen, in
Ihrem Listen-Fenster - am besten per Control-Mausklick (Control-Mausklick
markiert/ent-markiert alle folgenden Datenstze). Ziehen Sie die Datenstze
auf das 'Export'-Bildchen. Schon luft der Drucker.


#########################################################################

        Beispiel 4: Ausdruck von Serienbriefen

Sie haben in Ihre Adress-Datenbank vielleicht mittlerweile einige Namen,
Anschriften und Anreden eingegeben und wollen nun jedem einen Brief
schreiben.

Zum Ausdruck brauchen Sie wieder ein "Exportformular". Das ist in diesem
Fall eine Art vorgedruckter Brief, in den aus jedem einzelnen Datensatz
bestimmte Daten eingefgt werden sollen. Dazu gilt folgende wichtige

Regel:
        FreeWay setzt berall im Exportformular, wo ein Feldname in eckigen
        Klammern steht, Daten aus den Datenstzen ein.

1. Sie haben also Ihre Datenbank schn sortiert am Bildschirm und klicken
mit der Maus auf "Export - Exportformular editieren". Dadurch ffnet sich
ein Fenster, in welchem Sie sich ein solches "Exportformular" schreiben
knnen. Das Fenster gibt bereits einige Zeilen vor - fr einen Titel-
Bereich, einen Seitenkopf-Bereich, den eigentlichen Text- oder
Formularkrper Ihres Serienbriefes, fr einen Seitenfu-Bereich und fr
einen Abschlu-Bereich.

In den "Seitenkopf"-Bereich knnten Sie z.B. einen Briefkopf eingeben, wenn
Sie mgen. Fr dieses Beispiel bleibt der Bereich zunchst unberhrt. Geben
Sie nur im "Formularkrper"-Bereich Ihren Brieftext ein. Beim Drucken
bercksichtigt werden nur die Bereiche, in welche Sie Eingaben gemacht
haben.

Ihre Eingabe im Formularkrper-Bereich knnte fr einen Serienbrief
folgendermaen aussehen:

Wichtig:
        Wenn Ihr Brief genau eine Seite lang sein soll (was blich ist),
        dann mssen Sie am Ende Ihres Textes ein technisches Zeichen (Form-
        Feed) einfgen, welches dem Drucker sagt da er die Seite auswerfen
        und eine neue Seite beginnen soll. Dieses Zeichen sieht am
        Bildschirm aus wie zwei kleine Fs () und erscheint, wenn Sie
        Alternate-A drcken und dann die Zahl 12 eingeben.

        Soll Ihr Brief zwei oder mehr Seiten lang sein, mu nach jeder
        Seite ein solcher Form-Feed stehen.

        Wie viele Zeilen Ihr Drucker pro Seite zu Papier bringen und welche
        Rnder er ggf. beachten soll, stellen Sie bitte unter "Export -
        Einstellungen" ein.

Dies ist also die "Vorgabe", nach welcher FreeWay seine Daten zum Drucker
schickt. Oder, um es zunchst ohne Papierverschlei zu probieren, zum
Bildschirm. Schlieen Sie das Editor-Fenster mit oder bernehmen Sie Ihre
Vorgabe (aus dem Editor-Fenster in die Datenbank, per Maus ber das Datei-
Men.

2. Stellen Sie unter dem Menpunkt "Export" den "Standardexport auf
Bildschirm" ein. So sehen Sie zunchst am Bildschirm, was spter am Drucker
erscheint. In dem Fenster mit den vier Bildchen sehen Sie daraufhin ganz
links bei "Export" einen kleinen Bildschirm.

3. Markieren Sie in Ihrem Listen-Fenster (durch Anklicken) einen Datensatz,
mit welchem sie das Aussehen Ihres Serienbriefes prfen wollen.

Wollen Sie eine zweite Zeile zustzlich anklicken, mssen Sie dabei die
Shift-Taste drcken. Sonst wrde die erste wieder "ent-markiert" werden.

Wollen Sie ab einer bestimmten Zeile alle weiteren markieren (oder ent-
markieren), drcken Sie Control, whrend Sie sie anklicken.

4. Ziehen Sie die markierte Zeile mit gedrckter Maustaste auf das
Bildschirm-Bildchen ("Export") und lassen Sie sie dort los. Es ffnet sich
ein Report-Fenster, in welchem Sie sehen, wie Ihr Brief am Drucker
erscheinen wird.

5. Wenn Sie das Aussehen umgestalten wollen, klicken Sie wieder auf das
Export-Bildchen oder auf "Export - Exportformular editieren" und ndern in
dem sich ffnenden Editor-Fenster Ihre Vorgabe.

6. Sichern Sie Ihre Vorgabe mit "Export - Exportformular speichern".
FreeWay merkt sich, wo und unter welchem Namen Sie sie gespeichert haben.
Wenn Sie das nchste Mal Ihre Adress-Datenbank laden, wird das zuletzt
verwendete Exportformular ebenfalls geladen.

7. Stellen Sie unter "Export" den "Standardexport auf Drucker" um. Das
kleine Bildchen ndert sich entsprechend, so da Sie immer sehen, was
gerade eingestellt ist.

8. Drcken Sie Control und klicken Sie auf die erste Zeile. Damit werden
alle Datenstze im Fenster markiert.

9. Ziehen Sie die Datenstze mit der Maus auf das Drucker-Bildchen. Schon
legt Ihr Drucker los.

##########################################################################

        Beispiel 5: "Connections" nutzen

Nehmen wir an, Sie haben eine groe Grafik-Sammlung und suchen darin oft
nach einem passenden Bild. Also legen Sie eine Datenbank an, in welcher
Bilder mit Beschreibungen erfat sind (siehe Beispiel 1, Anlegen einer
Datenbank). Nun wird die Suche einfacher. Sie brauchen nicht mehr auf
Disketten oder Festplatte herumstbern und berlegen, was genau hinter
"MAE_1367.IMG" steckt, sondern Sie suchen nach "Mdchen  Strand  Sonne"
(ohne Komma, sonst findet FreeWay durch "oder-Suche" alle Datenstze, wo
eines der drei Worte vorkommt).

Hinter dem kleinen "Connections"-Bildchen steckt nun eine groe Hilfe fr
Sie: Aufrufen von anderen Programmen aus FreeWay heraus. Spielen Sie das
doch einmal durch. Klicken Sie das Bildchen an und sehen Sie, was passiert.
Im Connections-Fenster knnen Sie 5 Verbindungen herstellen, jeweils
zwischen
        a. Einem Feld-Namen aus Ihrer Datenbank, z.B. [Bildname]
        b. Einer Datei-Endung, z.B. ".IMG" und
        c. Einem Programm, z.B. "PIXART.PRG".

Verbindungen knnen Sie auch herstellen zwischen Ihren Sound-Dateien und
dem Musik-Programm, zwischen Anzeige-Layouts und Ihrem DTP-Programm,
zwischen  Texten und Ihrem Editor, zwischen Lagerlisten und Ihrer
Tabellenkalkulation usw.

Sie knnen in einem Datensatz einen Schallplattentitel, eine Sound-Datei,
ein Bild der Sngerin und einen Biographie-Text verwalten. Und jeden dieser
Teile mit seinem eigenen Programm aufrufen.

Doch zurck zum Beispiel mit Ihrer Grafik-Datenbank:

1. In dem Connections-Fenster geben Sie bitte an, in welchem Feld der
Datenbank Sie Ihre Bildnamen und -Pfade eingegeben haben. Geben Sie einfach
den Namen des Feldes ein.

2. Unter "Art" geben Sie die Endung des Bildes an, welches Sie aufrufen
wollen, also in unserem Beispiel "*.IMG" oder "*.TIF" oder was auch immer.

3. Unter "Programm" klicken Sie am Besten auf "Durchsuchen". Whlen Sie in
der auftauchenden Dateiauswahl-Box Ihr Grafikprogramm aus - und sein Name
plus Pfad erscheinen an der richtigen Stelle. Schon wei FreeWay, welche
Datei-Art zu welchem Programm gehrt.

Hinweis:
        Wenn Sie spter in irgend einen Datensatz Dateinamen und -Pfade
        eingeben wollen, drcken Sie doch an der entsprechenden Stelle
        einmal F8. Da erscheint eine Dateiauswahl-Box, Sie klicken eine
        Datei an - und ihr Name und Pfad erscheint an der Cursorposition.
        So geht's leicht!

4. Nun braucht FreeWay noch eine Speicherplatz-Verteilung. Wieviel Speicher
braucht Ihr aufgerufenes Programm? Stellen Sie es im Datenbank-Men unter
"Einstellungen" ein. Wenn Sie 4 MB Speicher haben (4000 KB), geben Sie
einfach jedem Programm die Hlfte, indem Sie "2000" eintippen. Dann beenden
Sie bitte das Programm und starten Sie es neu. Erst dadurch wird der
Speicherplatz in Ihrem Computer entsprechend aufgeteilt.

5. Nun kommt die Verbindung: Klicken Sie auf einen Datensatz Ihrer Bilder-
Liste (Listen-Fenster) und ziehen Sie ihn auf das Connections-Bildchen.
Schon wird das entsprechende Programm gestartet und Sie knnen das Bild
bearbeiten.

6. Sobald Sie das Programm beenden, haben Sie FreeWay wieder vor sich.

##########################################################################

        Beispiel 6: Verndern von Menpunkten

In diesem Beispiel knnen Sie die Menpunkte von FreeWay Ihren Neigungen
und Gewohnheiten anpassen. Wenn Sie lieber "sichern" statt "speichern" im
Men lesen wollen, haben Sie's schnell gendert. Wenn Ihnen die Zeile
"Standardexport auf Klemmbrett, ^K" nichts sagt, klicken Sie bitte mal
drauf, whrend Sie die Control-Taste drcken.

Ein Control-Mausklick auf Menpunkt zeigt Ihnen erstens einen Hilfstext UND
DANN NOCH eine Zeile, in welcher Sie den Men-Text und auch den
dazugehrigen Krzel ndern knnen. "Export - Standardexport auf
Klemmbrett, ^K" wird dann schnell zu "Export - zur Ablage, ^A". Verwenden
Sie bitte keine Krzel, welche bereits anderweitig verwendet werden. Sonst
funktioniert eben nur eines davon ...


HINWEIS:
        Das Zeichen fr die Alternate-Taste knnen Sie mit Control-G
        eingeben, das fr Shift mit Control-A. Das Zeichen fr Control, der
        "Hochpfeil", liegt auf der Tastatur direkt links neben der
        Lschtaste (Backspace).

        Die "Insert"-Taste fhrt Sie zu weiteren Zeichen, welche Sie durch
        Anklicken einsetzen knnen.

Ihre genderte Tastenbelegung merkt sich FreeWay dort wo das FREEWAY.PRG
steht (unter der Bezeichnung FREEWAY.MEN). Wenn Sie diese Datei lschen
oder umbenennen, haben Sie automatisch die "mitgelieferten" Krzel und
Men-Namen wieder.


########################################################################
########        Die verschiedenen Fenster von FreeWay      #############


        Grundstzliches

Die wichtigsten dieser Fenster ffnen Sie mit dem Menpunkt
"Fenster" oder per Doppelklick auf eines der Bildchen.

Alle hier beschriebenen Fenster haben die Atari-blichen
Funktionen: Linke obere Ecke zum Schlieen, rechte obere Ecke zum
maximalen Vergrern, rechte untere Ecke zum manuellen Verndern
der Gre, Schiebebalken rechts und unten. Wozu welche Fenster
gut sind und was damit gemacht wird, ist hier beschrieben.



        Das Listenfenster

Dies ist fr die normale Benutzung wohl das wichtigste Fenster.
Hier sehen Sie Ihre Liste von Datenstzen, hier knnen Sie
Suchbegriffe eingeben und Ergebnisse sehen. In der Titelzeile des
Fensters sehen Sie den Namen Ihrer aktuellen Datenbank und die
Zahl der Datenstze im Fenster. Dabei knnen Sie alle vorhandenen
Datenstze im Fenster haben (das "Jokerzeichen" "*" eingeben und
mit Return besttigen) oder nur ganz bestimmte (indem Sie "Meier"
eingeben und besttigen).

Ihre Datenstze knnen in diesem Fenster sortiert dargestellt
sein oder auch nicht (im letzten Kapitel das 2. Beispiel oder
weiter unten "Das Fenster Feldanzeige & Sortierung"). Sie knnen
vollstndig angezeigt sein oder spaltenweise nach Feld-Inhalten.
Die Breite der Spalten knnen Sie einfach mit der Maus
verschieben (oben zwischen den berschriften).


Wichtig:	Eingeben von *, Return (oder *, Enter) bewirkt, da im
Listenfenster alle Datenstze angezeigt werden.


        Das Icon-Fenster (bernehmen in ...)

Im ersten dieser fnfzehn Bildchen sehen Sie, ob gerade "Export
auf den Bildschirm" eingestellt ist, in Datei, zum Drucker oder
ins Klemmbrett. Ein Doppelklick auf dies Bildchen ffnet ein
Editor-Fenster, in welchem Sie das Exportformular bearbeiten
knnen.

Das zweite Bildchen steht fr den Datensatz-Editor. Wenn Sie
markierte Datenstze mit der Maus auf dies Bildchen ziehen,
ffnet sich ein Editor-Fenster, in welchem Sie die betreffenden
Datenstze bearbeiten knnen. Ein Doppelklick auf dies Bildchen
bewirkt das Gleiche wie der Menpunkt "Datenbank - Neue
Datenstze eingeben".

Das dritte Bildchen stellt einen Papierkorb dar. Wenn Sie
markierte Datenstze mit der Maus hierauf ziehen, werden sie
(nach Rckfrage) gelscht. Wenn Sie das Bildchen mit der Maus
doppelt anklicken, ffnet sich ein Fenster, welches den Inhalt
des Papierkorbes anzeigt. Was Sie in diesem Fenster per Maus
markieren, kann unter "Datenbank - Datenstze entlschen" wieder
in Ihre Datensatz-Liste eingefgt werden. Es sei denn, Sie htten
den Papierkorb geleert ...

Das vierte Bildchen steht fr das Atari-bliche Klemmbrett, also
fr eine Datei auf Ihrer Festplatte (Diskette). Datenstze,
welche Sie dorthin ziehen, werden als Datei unter dem Namen
SCRAP.TXT abgelegt. Sobald Sie nochmals einen oder mehrere
Datenstze auf dies Klemmbrett ziehen, wird der bisherige Inhalt
berschrieben. Der Inhalt des Klemmbrettes kann auch mit der Maus
in den Mlleimer (Lschen!) verschoben werden. Dabei wird OHNE
RCKFRAGE (!) die Datei von der Festplatte (Diskette) gelscht.

Wenn im Klemmbrett Daten abgelegt sind, sieht man das am
Bildchen: Das sieht leer oder voll aus. Per Doppelklick kann es
geffnet werden, der Inhalt erscheint dann in einem Editor-
Fenster und kann bearbeitet werden.

Das fnfte Bildchen steht fr "Connections", die Verbindungen zu
anderen Programmen. Ein Klick auf dieses Bildchen fhrt zu einem
Fenster, in welchem Sie einstellen knnen, welche Datei-Endungen
zu welchem Programm fhren sollen. und in welchem Feld ein
Dateiname zu finden sein soll.

Beispiel: Sie stellen ein, da Dateien, deren Name (und Pfad) im
Feld "Text" eingetragen sind und die Endung ".TXT" haben, zu dem
Programm "EDIT.PRG" (von Mortimer) gehren sollen. So knnen z.B.
folgende Endungen zugeordnet werden:

TXT -> EDIT.PRG
IMG -> PIXART.PRG
TIF -> PIXART.PRG
BAS -> OM_BASIC.PRG
SPD -> K_SPEAD.PRG
CDK -> CALAMUS.PRG
SDK -> SIGNUM3.PRG
SND -> MUSIK.PRG
usw.

Wenn Sie dann entsprechende Datenstze auf dieses Bildchen ziehen
(sie mssen einen Dateinamen und Pfad enthalten, die Endung mu
zugeordnet sein), wird die Datei am angegebenen Pfad gesucht und
in das entsprechende Programm geladen. Wenn Sie das andere
Programm abschalten, haben Sie wiederum FreeWay vor sich.

Wichtig:
        Unter "Einstellungen" im "Datenbank-Men" sollten Sie
        festlegen, wieviel Speicher fr andere Programme frei
        bleiben soll. Wieviel Speicher das andere Programm
        braucht, steht im Allgemeinen im jeweiligen Handbuch. Bei
        einem 4-MB-Rechner bleibt fr groe Calamus-Dokumente,
        Bilddateien, Videosequenzen u.. nicht mehr viel Raum
        neben FreeWay. FreeWay selbst braucht etwa 1 MB fr
        normales Arbeiten, mit mehr Platz wird die Arbeit
        schneller, da weniger Festplattenzugriffe ntig sind.

Die unteren zehn Bildchen sind freigehalten fr hufig verwendete
Befehle und heien ganz technisch "Makro-Icons". Hierher knnen
Sie Befehle aus dem SQL-Fenster ziehen (oder Suchworte aus
anderen Textfenstern), welche Sie immer wieder verwenden mchten
(Keine Angst vor der Technik: Sie brauchen das Kommando gar nicht
zu lesen!). Sie werden dabei nach einem Namen fr Ihr "Makro"
gefragt, der bei dem Bildchen angezeigt werden soll. Die Lnge
des Namens ist auf 7 Zeichen beschrnkt (Konzession an Anwender
mit kleinen Farbbildschirmen und mittlerer Auflsung).

Der Befehl, welcher hinter einem solchen Makro steckt, kann durch
Ziehen des Makro-Bildchens auf das Editor-Bildchen angezeigt und
bearbeitet werden. Ziehen des Makro-Bildchens auf den Papierkorb
("Lschen") lscht das Makro - mit Rckfrage.


        Das Protokoll-Fenster

In diesem Fenster wird angezeigt, welche Stichworte Sie suchen.
Wenn Sie die automatische hnlichkeitssuche eingeschaltet haben
und Ihre Suche erfolglos ist, ffnet sich dieses Fenster von
alleine und zeigt eine Liste von Wrtern, welche Ihrem
Suchbegriff hneln. Sehen Sie hier ein passendes Wort, knnen Sie
es per Doppelklick mit der Maus als neues Suchwort aktivieren.


HINWEIS:
        Aus einem inaktiven Protokollfenster knnen Sie Wrter
        doppelklicken, wenn Sie whrend des Vorganges die rechte
        Maustaste gedrckt halten. So mssen Sie nicht zuerst das
        eine und dann wieder das andere Fenster aktivieren. Diese
        Mglichkeit, in inaktiven Fenstern zu arbeiten, ist bei
        Atari-Fenstern zwar blich, aber nicht allgemein in
        Gebrauch.




        Das Fenster "Feldanzeige & Sortierung"

In diesem Fenster (mit Control-F geffnet) sehen Sie die Namen
aller Felder, welche in der Datenbank vorkommen. (Das Wort "FREE"
ganz oben steht fr alle Daten, welche auerhalb der normalen
Felder stehen. Das ist oft hilfreich, um genau solche Daten zu
finden.)

Klicken Sie unter "Anzeige" in einige Klammern. Es erscheint
jeweils eine Zahl und die von Ihnen angeklickten Felder bilden
Spalten im Listenfenster. Diese Spalten werden angezeigt, sobald
Sie in einem bestehenden Listenfenster eine Eingabe machen (z.B.
*, Return) oder ein neues Listenfenster geffnet wird. Wenn Sie
die zuletzt (!) angeklickte Klammer nochmals anklicken,
verschwindet die Zahl dort wieder.

Sortiert wird ebenso: Klicken in eine Klammer dieser Spalte fhrt
zu einer Zahl, nochmals Klicken auf die letzte (!) Zahl lt sie
wieder verschwinden. Sortiert wird in der Reihenfolge der Zahlen.
Steht also die "1" bei [Postleitzahl] und die "2" bei [Name], so
wird zunchst nach Postleitzahlen sortiert und dann weiter nach
Namen.

Wichtig:
        Erneuter Mausklick auf die letzte (hchste) Zahl lt
        diese wieder verschwinden.



        Das SQL-Anzeige-Fenster

Whrend Sie dieses Fenster am Bildschirm haben, werden alle
Abfragen dort so angezeigt, wie sie programmintern als SQL-
Kommandos aussehen. Wer sich nicht mit Programmieren beschftigt
hat, sollte diesen Abschnitt tunlichst bergehen, da er
Fachkenntnisse voraussetzt.

In diesem Fenster knnen Sie mit der Maus Zeilen oder Blocks
markieren und diese in ihr Listenfenster ziehen. Dort sind sie
fr den sofortigen, schnellen Gebrauch editierbar. Sie knnen die
Zeilen auch auf eines der 10 Makro-Bildchen ziehen und von dort
weiter in's Editor-Fenster. Wenn Sie sich mit Programmieren oder
SQL auskennen, werden Sie die Mglichkeiten dieses Vorgehens
schnell herausfinden.

Fr FreeWay wurde ein eigenes Volltext-SQL entwickelt. Es kann
einiges mehr von dem, was man dauernd braucht, ist aber nicht das
normale SQL. Wichtig ist hier: Vor einem SQL-Kommando in der
Eingabezeile mu ein Doppelkreuz stehen (#), in einem
Exportformular nicht. Eine in einem Exportformular mgliche Zeile

[if name~'Baronesse']Hochverehrte Frau Baronesse[else][Name][endif]

kann folgendermaen aufgeschlsselt werden: "NAME~" bedeutet
soviel wie "Das Feld [Name] enthlt ..."; "IF" und "ENDIF" sind
Bedingungen innerhalb des "Exportformulares"; "ELSE" ebenso.
Weiter sind die Befehle "SELECT", "FROM", "WHERE", "ORDER BY"
einsetzbar. In der mit dem Programm ausgelieferten Datenbank
(SQL.FW) stehen weitere Mglichkeiten.

Noch ein Beispiel:

#select <Felder> from <Datenbank> where <Bedingung> order by <Sortierung>

oder ausfhrlicher:

#select Name, Strae, Ort from Adressen where Name~'Mller' and Ort ~'Hamburg' order by Name, Ort

Dies soll jedoch keine Anleitung zum Programmieren sein - eher
eine Anregung an FreeWay-Benutzer, welche bereits programmieren
knnen und das hier nutzen mchten.



        Das Vorgabe-Editor-Fenster (Datenbank - Datensatzvorgabe editieren)

Hier knnen Sie gestalten, wie neue Datenstze aussehen sollen;
was Sie in diesem Fenster eingeben, wird bei jedem neu angelegten
Datensatz 'vorgegeben'. Einzelheiten zu Vorgaben finden Sie in
Kapitel 2 unter Beispiel Nr. 1. Die hier einsetzbaren Editor-
Funktionen sind in einem spteren Kapitel nher beschrieben.
Interessant ist hier vielleicht eine kleine Arbeitserleichterung:
Wenn Sie viele hnliche Datenstze eingeben wollen, lohnt es sich,
die in allen Datenstzen gleich vorkommenden Angaben in die Vorgabe
einzufgen und danach wieder zu lschen. In der oben abgebildeten
Vorlage fr eine Literatur-Datenbank lohnt es sich beispielsweise,
den langen Namen eines Autors direkt in die Vorgabe zu schreiben,
bevor man seine 100 Werke erfat.



        Das Reportformular-Editor-Fenster (Export - Exportvorgabe editieren)

Dies ist ein normales Editor-Fenster, in welchem Sie
Reportformulare bearbeiten. Das sind Vorgaben hauptschlich zum
Ausdruck, aber auch zum Datenexport (Export in Datei) oder zum
Ansehen von Ausgaben am Bildschirm (Export auf Bildschirm). Im
hier dargestellten Beispiel wre das Ergebnis eine Liste (von
Literatur-Titeln mit Autoren-Namen und anderen Angaben).

