Herzlichen Glckwunsch, Sie haben mit FIRST_MILLION ein Softwareprodukt
erworben, das Ihnen wesentliche Arbeiten in Ihrem Bro abnimmt, oder zumindest
stark vereinfacht. 

Dieses Handbuch soll Ihnen helfen, schnell die Fhigkeiten und Funktionen des
Programms zu beherrschen. Jedem Bereich unserer effektiven Brosoftware ist
dabei ein eigenes Kapitel gewidmet. 

Damit Sie aber von Anfang an einen Gesamtberblick ber FIRST_MILLION erhalten,
beschftigt sich das erste Kapitel mit einer Darstellung des Programms und
seiner Leistung, sowie der Einstellung verschiedener Parameter auf Ihre
speziellen Bedrfnisse. 

Wir gehen dabei davon aus, da Sie bereits einfache Vorkenntnisse im Umgang mit
einem ATARI-Rechner und der GEM-Oberflche haben. So sollten Sie Begriffe wie
"Mausklick links oder rechts", Dialogbox,  Pop-Up-Men und GEM-Fenster bereits
kennen. Wenn Sie mit diesen Begrifflichkeiten noch nichts anfangen knnen, so
empfehlen wir Ihnen vor der ersten Inbetriebnahme und Installation zu allererst
das Kapitel 2 durchzulesen. Hier erfahren Sie dann was es mit den weiter oben
genannten Begriffen auf sich hat und zwar speziell auf diese Brosoftware
bezogen. Es wird sich aber trotz alledem fr Sie nicht vermeiden lassen, da Sie
das Benutzerhandbuch zu Ihrem Rechner griffbereit neben Ihrem Arbeitsplatz
deponieren. Dessen Studium kann Ihnen auch unser Handbuch leider nicht abnehmen.


Zu unserer Unternehmensphilosophie gehrt es, den Kunden nach dem Kauf nicht
alleine zu lassen. Sie knnen sich gerne durch unsere Hotline bei Problemen
weiterhelfen lassen. Sie erreichen uns auch nach 18 Uhr, was Ihre Telefonkosten
im Zaume hlt.

Sollten Sie whrend Ihrer Arbeit mit FIRST_MILLION auf Probleme stoen, oder
vielleicht Anregungen fr Verbesserungen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in
Verbindung. Wir werden uns bemhen umgehend das Problem zu beseitigen.
Mglicherweise fehlt Ihnen eine Funktion, die wir nur mangels Phantasie noch
nicht bedacht haben. Bedenken Sie bitte: Nur durch Rckkopplung von Seiten der
Benutzer kann sich das Programm weiter entwickeln. 

Wie auch immer, wir wnschen Ihnen viel Spa und vor allem viele Stunden
eingesparte Zeit durch den effektiven Einsatz eines Computersystems fr Ihren
Betrieb. 

Berlin, den 10. Februar 1995 

Das SOFTBR Team 







1.0 Allgemeines 



Wie es sich fr ein vernnftiges Programm gehrt, hat auch FIRST_MILLION ein
Handbuch, welches zu lesen lohnt. Allerdings haben uns die Tester versichert,
da unser Programm so einfach und logisch aufgebaut ist, da auf langes Studium
eines Handbuchs fast verzichtet werden kann. 

Nichtdestotrotz wird es sich an einigen Stellen des Programms nicht verhindern
lassen, einmal im Handbuch genauer zu einigen speziellen Fragen nachzulesen. Um
das Auffinden der betreffenden Seiten leicht zu gestalten, befindet sich am Ende
ein ausfhrliches Stichwortverzeichnis. 

Aber es sei hier versichert, die Programmautoren haben sich allergrte Mhe
gegeben, ein in der Bedienung leicht zu handhabendes Programm zu erstellen, da
dem Benutzer Zeit spart und nicht stiehlt. Ausgangspunkt fr das Projekt, eine
Komplettsoftware fr Kleingewerbe, waren die diversen Programme des ATARI ST,
die alle nicht berzeugen konnten. Das eine Programm nutzte die GEM-Oberflche
und ermglichte zgiges arbeiten, wollte aber den Anspruch erfllen, auch fr
Grokonzerne verwendbar zu sein, mit dem Erfolg, eine Funktionsvielfalt zu
haben, die nur noch verwirrte. Andere Programme verfolgten nur den Wahlspruch
"Weniger ist mehr", wobei notwendige oder ntzliche Funktionen auf der Strecke
blieben. Das grte rgernis war aber die Tatsache, da fr die verschiedenen
Bereiche einer Geschftssoftware vier verschiedene Programme mit
unterschiedlicher Benutzerfhrung notwendig waren, wobei die bernahme von Daten
aus der Fakturierungssoftware  in die Buchhaltung nicht selten durch aufwendiges
neu eingeben realisiert werden mute! Es war also hchste Zeit fr ein Programm,
da sowohl die Kunden und Lieferanten eines Kleinbetriebes verwaltet, die
Rechnungen erstellt und auerdem die Buchhaltung soweit wie mglich, automatisch
macht. Und das alles zusammen in einem Programm mit identischer
Benutzeroberflche. Nicht vergessen werden soll die Tatsache, da beide
Programmautoren selbst einen Kleinbetrieb seit einigen Jahren fhren und so die
Anforderungen an solch ein Programm aus ihrer tglichen Arbeit genau kennen.
Hier haben Anwender ein Programmkonzept fr Anwender in gleicher oder hnlicher
Situation entwickelt. Der einzige Weg, wie wir meinen, der Erfolg verspricht! 

Ein Wort zu den Autoren: 

Siegfried Hartmann entwickelt seit Jahren Programme fr den ATARI ST, unter
anderem Steuerungen fr CNC-Anlagen, Me-und Testprogramme fr industrielle
Anwendungen, und ist seit zwei Jahren als freiberuflicher Programmautor ttig.
Das wohl bekannteste Produkt aus seinen Hnden ist der Communication Manager,
kurz CoMa genannt, ein Faxprogramm mit integriertem Anrufbeantworter und
optionalem FTP-Server.



Hans-J. Konzeck entwickelt fr seine Firma Meelektronik und
Einplatinencomputersysteme. 



 1.1 Fr wen ist FIRST_MILLION gedacht? 



Unser Programm tritt mit dem Anspruch an, die notwendigen Brottigkeiten in
einer kleinen Firma zu vereinfachen. Es ist auf die Probleme von kleinen und
mittleren Betrieben zugeschnitten, die nicht bilanzierungspflichtig sind.
Besonderes Augenmerk haben wir auf sogenannte "Ein-Personen-Betriebe" und deren
Belange gelegt. Gerade wenn sich der Geschftsinhaber um die Buchfhrung und
Broorganisation kmmern mu, bestehen besondere Anforderungen an die
Bedienerfreundlichkeit eines Programms. Es ist einfach nicht zumutbar, wenn die
Einarbeitung in ein Programm Tage oder Wochen dauert. Mu es ja unter GEM auch
nicht! Von der juristischen Seite betrachtet hilft es allen Personen, die
jhrlich weniger als 36.000 ,- DM Gewinn erzielen, oder deren Umsatz kleiner als
500.000,- DM ist (Stand von 1992, aktuelle Werte bitte beim Finanzamt erfragen).
Bei greren Betrieben ist der notwendige Aufwand bezglich der Buchhaltung
deutlich grer. Aber fr diese Betrieb lt sich in FIRST_MILLION ein
Kontenrahmen entsprechend der Branchen typischen DATEV-Konten einrichten.
Dadurch ist der Einsatz dieser Bro software auch fr Ihren Betrieb im Sinne
des Wortes aufwrtskompatibel! . 



1.2 Hardwareanforderungen 



Fr ein erfolgreiches Arbeiten sind lediglich Minimalanforderungen an die
Hardware gestellt. Das Programm begngt sich selbst mit einem ATARI ST mit 512
KByte Speicher und einem Diskettenlaufwerk. Es bleibt jedoch zu beachten, da
die Gre des Speichers die Menge der Datenstze beschrnkt. Eine sinnvolle
Speichergre drfte bei 1 Megabyte beginnen. Sonst gilt: Man kann nie zuviel
Speicherplatz haben. Fr schnelles Starten des Programms empfiehlt sich auch die
Anschaffung einer Festplatte. Da aber smtliche Daten im Speicher gehalten
werden, beschleunigt die Festplatte lediglich den Start des Programms. Die
Arbeitsgeschwindigkeit ist nicht vom Vorhandensein einer Festplatte abhngig!
Aus gutem Grund verlangt FIRST_MILLION nach einer Grafikauflsung von mindestens
640x400 Bildpunkten. Nichts ist fr den ernsthaften Anwender lstiger als ein
gering auflsender Farbmonitor, der zudem auch noch flackert wie eine
verlschende Adventskerze. Natrlich ist das Programm auflsungsunabhngig
programmiert, weshalb der Einsatz eines Grobildmonitors oder einer Grafikkarte
wie "Bigscreen", "Megascreen" oder "Overscan" problemlos mglich ist. berhaupt
ist die Anschaffung einer Grafikerweiterung zu empfehlen, denn man gnnt sich ja
sonst nichts, oder? 

Durch das konsequente Verwenden von Betriebssystemaufrufen ist der Einsatz aller
unserer Programme auch unter dem alternativen Betriebssystem MagiC und MagiCMac
vllig problemlos. Da die Firma ATARI wohl keine professionellen Rechner mehr
herstellen wird, ist der Slogan "ATARI goes MAC" nicht nur eine Floskel. Wir
haben deshalb auch die Umsetzung von FIRST_MILLION fr das MacOS in Angriff
genommen. Es wird dieses Brosoftware also auch in Zukunft geben und
Weiterentwicklungen sind gesichert.



1.3 Programmstruktur 



FIRST_MILLION ist ein Programm, das sich grob in vier Programmteile aufgliedern
lt: 
Buchhaltung inklusive Einnahme-berschurechnung, Umsatzsteuerberechnung 
(122 Gegen- und 110 Geldkonten), automatische Buchungen, aktuelle Gewinn und
Umsatzsteuerbersicht ist immer verfgbar 

Kunden- und Lieferantendatei mit 16 Gruppen, Telefonnotizen, Terminlegung
(Aquise), Telefonautomat mit CoMa, 

Artikelstammdaten, Gruppenbildung in den Artikelstammdaten (Zusammenfassung		 
verschiedener Artikel zu einem neuen Artikel), 32 Zeilen Infotext fr jeden
Artikel, automatisches Bestellwesen, Inventurfunktionen 

Fakturierung (Angebot, Auftragsbesttigung, Rechnung, Lieferschein, Gutschrift,
drei Stufen Mahnwesen, Bestellungen (Warenwirtschaft), Verwaltung offener
Auftrge, markieren offener Auftrge zur Erledigung bei Wareneingang, 3 stufiges
Mahnwesen mit einstellbaren Mahnfristen

Alle Programmteile arbeiten dabei von einer Oberflche aus und tauschen dort, wo
es sinnvoll ist, selbstttig die Daten aus. So knnen die Daten der Kundenliste
problemlos mit den Artikelstammdaten zu einer Rechnung verknpft und ausgedruckt
werden. Die Werte der Rechnung wiederum sind anschlieend bereits in der
Buchhaltung erfat und als "offene Rechnung" in der Fakturierung enthalten.
Erfolgt der Zahlungseingang, so kann die Rechnung in der Fakturierung durch
einfaches Anklicken aufgerufen, gebucht und gelscht werden. Vielfltige
Sortier- und Suchfunktionen ermglichen ein bisher nicht gekanntes Ma an
bersicht und Geschwindigkeit bei der Verwaltung Ihres Bros. Die Fakturierung
erfat Ihre Angebote, noch nicht erledigte Auftrge, Rechnungen, Gutschriften,
verschiedene Stufen der Mahnungen und Ihre eigenen Bestellungen bei Ihren
Lieferanten. 

Ein simpler Tastendruck gengt, um eine berfllige Rechnung in eine Mahnung zu
verwandeln und auszudrucken, oder mit dem  Faxprogramm CoMa direkt aus
FIRST_MILLION heraus ber ein Fax-Modem zu versenden. 

Damit Sie keine Rechnung vergessen, zeigt Ihnen das Programm sofort nach jedem
Programmstart die berflligen Rechnungen und Mahnungen im Fakturierungsfenster
an. Somit entgeht Ihnen kein sumiger Kunde. 

Auftrge die Sie nicht ausfhren konnten, weil nicht alle Artikel vorhanden
sind, werden als offene Auftrge verwaltet. Wenn Sie neue ware zum Lager
addieren, wird die fakturierung nach Auftrgen durchsucht, die jetzt ausgefhrt
werden knnen. Und das alles in bemerkenswerter Geschwindigkeit!



1.4 Anforderungen von FIRST_MILLION an den Speicher 



Die Speicheraufteilung des Programms erfolgt dynamisch. Je nachdem, welche Daten
mehr Speicherplatz bentigen, wird ihnen dieser Platz intern zugewiesen. Die
Grenze fr die Buchungsstze, Kunden-und Artikeldaten hngt von der Gre des
Speichers Ihres ATARI Rechners ab, und von der Einstellung des Speicherplatzes
(Kapitel 1.10) den sich FIRST_MILLION reservieren darf. 

Bei einer Reservierung von 1MB Speicher knnen folgende Grenzwerte angegeben
werden: 

		-1.100 Kunden- oder Lieferantendaten im Speicher verfgbar 

		-4.400 Artikel in der Artikelliste im Speicher verfgbar 

		-8.800 Buchungsstze im Speicher verfgbar 

		-max. 2.200 Eintrge in der Fakturierung 

Hierbei handelt es sich um entweder-oder Angaben. Wenn Sie zum Beispiel 5.000
Buchungen im Speicher haben, so knnen Sie nur noch 2.500 Artikel oder 1.200
Kunden verwalten. Verwenden Sie einen Computer mit 2MB Speicher, so
verdreifachen  sich die angegebenen Zahlen fr die Datenstze. 

Sie sollten also berlegen, ob Ihr Rechner fr Ihre Firmenttigkeit ausreichend
Speicher besitzt. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gerne
ber den Einbau einer Speichererweiterung. 

Fr die meisten Anwendungsflle im Bereich Kleingewerbe und freiberufliche
Ttigkeit wird ein Computer mit 1MB vllig ausreichend sein. 





1.5 Sicherheitskopie und  Installation 



Vor dem Benutzen eines Programms hat der Computer die schweitreibende Arbeit
der Installation gesetzt, meistens! In unserem Programm ist dies jedoch recht
einfach. Als erstes erstellen Sie bitte eine Sicherheitskopie der
Programmdiskette. Gehen Sie bei der Erstellung der Kopie entsprechend der
Anleitung Ihres ATARI Handbuches vor. Arbeiten Sie ab jetzt nur noch mit der
Sicherheitskopie und bewahren Sie Ihr Original an sicherer Stelle (In einem
Schliefach der Schweizer National Bank oder hnlich) auf. Anschlieend wird der
Disketteninhalt auf Ihre Festplatte kopiert  und das Programm MAGNUM.APP im
Ordner MAGNUM.400 gestartet.

Mit der Kopie der Diskette haben Sie fr den Notfall  das Programm gesichert.
Was fr Ihre weitere Arbeit aber wesentlich wichtiger ist, sind Ihre Daten die
sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Deshalb eine Kurzbeschreibung welche
Dateien FIRST_MILLION fr Sie anlegt:

		ARTIKEL.ART (Artikeldatei)

		FAKTUR.FKT (enthlt alle Fakturierungdokumente)

		BUCH_DAT.MIO (Buchhaltungsdatei)

		KUND_DAT.KND (Kundendatei) 

		MILLION.INF (hier stehen alle relevanten Systeminformationen)

Die Datei BUCH_DAT.MIO enthlt alle Informationen aus der Buchhaltung. Die
Kunden- und Artikeldaten werden in KUND_DAT.KND abgespeichert, und die
Informationen ber alle anderen Parameter befinden sich in MILLION.INF. Wenn Sie
im Laufe der Arbeit mit FIRST_MILLION eine nderung in einer oder mehreren
dieser Dateien vornehmen, wird dies vom Programm automatisch erkannt und diese
Datei am Programmende gesichert. 

Die alte Datei wird dabei nicht gelscht, sondern lediglich umbenannt, zum
Beispiel in BUCH_DAT.BAK. 

Sollte die eigentliche Datei einmal defekt sein, knnen Sie diese wieder
zurckbenennen und damit weiterarbeiten. Es sind dann nur die Daten verloren,
die seit der letzten Abspeicherung gendert wurden.

Trotzdem sollten Sie unbedingt regelmig diese Dateien auf einen anderen
Datentrger (Diskette) sichern. Ist Ihre Arbeitsdiskette oder Festplatte einmal
defekt, dann sind alle Ihre Daten unwiederruflich verloren. Solch ein Fall
bedeutet eine Katastrophe, der Sie sich durch regelmige Sicherungskopie auf
einen anderen Datentrger entziehen knnen. Den Zeitabstand fr Ihre
Sicherungskopie mssen Sie anhand der Menge genderter Daten selbst bestimmen.
Sinnvoll erscheint uns mindestens ein wchentliches Backup, besser wre
vielleicht ein tgliches Backup nach dem Beenden der Arbeit mit FIRST_MILLION! 

Damit Sie nicht umstndlich vom Desktop des ATARI aus die Sicherungskopien
erstellen mssen, haben wir in der Menleiste unter "Datei" den Eintrag "Alles
Sichern" vorgesehen. Wenn Sie diese Funktion auslsen, erscheint eine Dialogbox
in der Sie whlen knnen, wohin alle Ihre Daten gesichert werden sollen. Wenn
Sie ein Back Up auf Diskette machen mchten, so legen Sie eine Diskette in das
Laufwerk ein und klicken den Auswahlknopf "Back Up" an. In der nun erscheinenden
Dateiauswahlbox mssen Sie noch das Laufwerk A anwhlen und den Vorgang mit
einem Klick auf den OK-Knopf starten. Sie knnten natrlich auch jeden anderen
Pfad, z. B. auf eine Wechselplatte, einstellen.

Wenn Sie die Daten auf Ihrem aktuellen Laufwerk (wahrscheinlich Ihre Festplatte)
sichern mchten, so mssen Sie den Knopf "aktuelles Laufwerk" whlen. Die Daten
werden dann sofort ber die beim Programmstart geladenen Daten geschrieben.



1.6 Der Inhalt der Programmdiskette



Auf Ihrer Programmdiskette sollte sich ein Ordner MAGNUM.4XX und ein Textfile
mit dem Namen NEU.TXT befinden. 

Der Ordner MANUAL enthlt brigens eine Kurzanleitung fr die wesentlichen
Funktionen, und ermglicht dem Anwender der nicht erst das dicke Handbuch
durchlesen will einen schnellen Einstieg in FIRST_MILLION! Wenn Sie jedoch mit
allen Raffinessen vertraut sein mchten, sollten Sie das Handbuch einmal gelesen
haben. 

 In dem Textfile NEU.TXT stehen aktuelle Ergnzungen zu der von Ihnen erworbenen
Programmversion,. Wir raten Ihnen unbedingt diese Datei als erstes zu lesen.
Dies geht ohne Probleme durch einfachen Doppelklick auf diese Datei. 

Der Ordner MAGNUM enthlt Ihre persnliche Programmversion oder unsere
Demoversion. Die Demoversion enthlt brigens den kompletten Programmumfang von
FIRST_MILLION. Damit Sie mit dem Programm etwas ben knnen, haben wir Ihnen
einige Beispieldaten mitgeliefert. Sie knnen die Beispieldaten  lschen, wenn
Sie diese nicht mehr bentigen.

Damit Sie sehen knnen, wie leicht der Import von Daten geht haben wir Ihnen die
Dateien ARTIKEL.IMP und KUNDEN.IMP  als Beispiele mitgeliefert.

Darber hinaus enthlt dieser Ordner zwei Grafiken im GEM-IMG-Format. Die Grafik
LOGO_300.IMG ist fr den Ausdruck mit dem Laserdrucker gedacht.

Wenn Sie sich ein wenig im Programm umgesehen haben, mssen Sie fr den
tglichen Gebrauch einige Einstellungen vornehmen, damit das Programm die
Bedrfnisse Ihres Betriebes erfllen kann. Wie das geht zeigt Ihnen das Kapitel
1 im weiteren. 



1.7 Die lizenzierte Programmversion 



Ein groes Problem stellt fr kleine Softwarehuser der Schutz der Produkte
gegen unerlaubte (unmoralische) Verbreitung (Vermehrung) dar. Obwohl das
sogenannte Raubkopieren strafrechtlich verfolgt wird, gibt es wohl kein
Programm, von dem nicht wilde Kopien in einschlgigen Kreisen zirkulieren. Wir
sind keine Trumer, die glauben, mit FIRST_MILLION wre es anders. Und trotzdem
denken wir, einen Weg gefunden zu haben, um den Schaden fr uns so gering wie
mglich zu halten. Dieses Programm wird deshalb nur direkt ber uns zu erhalten
sein, wobei bei Auftragserteilung das Programm konkret fr den Anwender angepat
wird. 

Ab der Version 4.00 lassen sich alle Ausgabeformulare komplett editieren, mit
einigen Ausnahmen. Alle Ausdrucke aus der Buchhaltung enthalten immer  den Namen
und die Anschrift der Firma fr dieses Programmversion lizenziert wurde. Dadurch
ist es immer mglich, die Herkunft einer Raubkopie zweifelsfrei
zurckzuverfolgen.

 

1.8 Einstellen der Systemparameter beim ersten Programmstart 



Die Menleiste des Programms enthlt den Menpunkt "Einstellungen". Berhren Sie
mit dem Mauszeiger diesen Eintrag, so klappt die Menleiste mit insgesamt sechs
Eintragungen herunter. 

Mit den ersten vier Eintragungen werden wichtige Voreinstellungen vorgenommen,
die beim Programmende automatisch abgespeichert werden. Wird das Programm wieder
aufgerufen, so stellen sich die  eingestellten Parameter automatisch wieder ein.

Mit der Funktion "Desktop aufrumen" knnen Sie die Gre und Lage der Fenster
auf einen von uns vorgegebenen Wert einstellen. Wenn Sie eine andere Anordnung
wnschen, so knnen Sie die Fenster mit Hilfe des Greneinstellungsfeldes in
der Gre verndern. Soll diese nderung beim nchsten Programmstart
bercksichtigt werden, mssen sie den Eintrag "Desktop sichern" anklicken. Im
brigen knnen Sie die gleichen Manipulationen mit den Datenfenstern ausfhren,
wie mit den Fenstern auf dem ATARI Desktop. Lesen Sie hierzu gegebenenfalls in
Ihrem ATARI Handbuch nach. Das Programm merkt sich jetzt die von Ihnen
vorgenommenen nderungen und speichert diese am Programmende, wenn Sie das
Programm ber die Funktion "Ende" verlassen, ab. 

Achtung: Bei einem Update kann es passieren, da die Lage und Gre der Fenster
nicht mehr stimmt. 

Bitte rufen Sie jedes Fenster einmal auf und stellen die alte Lage wieder her.
Vergessen Sie nicht die Funktion "Desktop sichern" einmal angewhlt zu haben,
damit die Ordnung auf Ihrer Arbeitsoberflche wieder hergestellt ist!

Bei erneutem Starten des Programms erscheinen die Fenster in der von Ihnen
eingestellten Gre und Lage, wenn Sie "Desktop sichern" whrend der letzten
Sitzung angeklickt hatten. 



1.9 Einstellungen>Parameter 



Nach dem Anklicken des ersten Eintrags erscheint die unten abgebildete
Dialogbox, in der die allgemeinen Parameter fr das Programm eingestellt werden.

	nchste Buchungsnummer 

	nchste Kundennummer 

	nchste Artikelnummer 

	nchste Rechnungs-, Bestell- und Briefnummer

Die Vergabe der oben genannten Nummern erfolgt automatisch und mit aufsteigenden
Werten. Wenn Sie es wnschen, kann hier je nach Bedarf eine andere Startnummer
voreingestellt werden. So kann es ntzlich sein die Artikelnummern nach Gruppen
zu sortieren. Dies erhht die bersichtlichkeit ganz erheblich. Wenn Sie die
automatische Vorgabe nicht nutzen wollen, tragen Sie hier eine Null ein, dann
erscheint in der Eingabebox fr Artikel keine Artikelnummer. hnlich ist es mit
Kunden- und Lieferantennummern. 

In die Felder fr  die Fakturnummern geben Sie die Zahl ein, mit der das
Programm bei der Zhlung dieser Fakturierungsstze beginnen soll. Tragen Sie
unter Bestellnummer eine Null ein, so erhalten die Bestellungen mit den
Rechnungen eine fortlaufende, keine getrennte Nummerierung. 

In der Fakturierung werden alle Ihre Rechnungen, die Sie mit diesem Programm
erstellt haben, eingetragen. Das Programm zeigt Ihnen nach Ablauf einer unter
"1. Mahnung" und "2. Mahnung" eingestellten Frist die Rechnungen an, deren
Zahlungsfrist abgelaufen sind. Mit einem Druck auf die Maustaste erstellt Ihnen
unser Programm anschlieend die Mahnungen. Geben Sie in diese Felder eine Null
ein, so werden keine Mahnungen automatisch angezeigt. 

	Rabattstze

In die beiden Rabattfelder knnen Sie einen Mengenrabatt vorgeben, bezogen auf
den Bruttorechnungsbetrag. Wenn Sie dann eine Rechnung schreiben wird dieser
Rabatt bei berschreiten des eingestellten Rechnungsbetrages automatisch
abgezogen. Sie knnen zwei Stufen fr diese Rabattform vorgeben. Wird fr den
Grenzbetrag jeweils eine Null eingegeben, wird kein Rabattfaktor gedruckt. Der
Ausdruck eines Rabattes lt sich aber auch nach der Erstellung einer Rechnung
ber das Pop-Up-Men "Formular" vor dem Ausdrucken unterdrcken.

	Skontosatz 

Der Skontosatz wird spter beim Buchen der Einnahmen wiederverwendet. Wenn ein
Kunde Skonto gezogen hat, knnen Sie diesen Betrag automatisch von der
Rechnungssumme abziehen. Sollte Ihre Buchhaltung nach dem Prinzip der
vereinbarten Zahlung arbeiten, erfahren Sie ja erst nach dem Eintreffen des
Zahlbetrags, ob Skonto gezogen wurde oder nicht. Auch darauf ist FIRST_MILLION
vorbereitet. Wenn diese Rechnung als erledigt markiert wird, knnen Sie die
Skontokorrektur der Einnahmebuchung per Mausklick vornehmen lassen.

	Mehrwertsteuerstze (3) 

Auf der rechten Seite der Box knnen Sie die fr Ihr Geschft wichtigen
Mehrwertsteuerstze eintragen. In der vorliegenden Version sind drei
verschiedene Steuerstze mglich. 

	Whrungssymbol fr den Listendruck

Hier lt sich die Abkrzung eintragen, die beim Ausdruck der Kontenlisten
verwendet werden soll. Das Whrungssymbol fr die Formulare der Fakturierung
wird in den entsprechenden Drucklayouts editiert.

	letztes Datum bei Buchungen voreinstellen  

Dieser Knopf ermglicht Ihnen zu whlen, ob Sie in der Eingabemaske fr
Buchungen immer das aktuelle Datum voreingestellt haben mchten. Das erleichtert
Ihnen die Eingabe immer dann, wenn Sie mehrere Eingaben zu dem aktuellen Datum
vornehmen wollen. 

Wer also jeden Tag seine Buchhaltung benutzt, um die Buchungen fr diesen Tag
durchzufhren, sollte diese Option durch Anklicken des Auswahlknopfs aktivieren.
 

	letzte Buchung bei Neuen als Voreinstellung

Hiermit knnen Sie einstellen, ob bei der Buchhaltung die Eingaben der letzten
Buchung bei allen weiteren Dialogboxen schon eingetragen sein sollen. Das ist
immer dann von Vorteil, wenn Sie Ihre Belege vorsortiert buchen. Sie mssen dann
nur einen Teil der Eingaben neu vornehmen. 

	Einnahme sofort bei Rechnungserstellung buchen

Mit dem letzten Knopf stellen  Sie Ihre Buchhaltung wahlweise auf das Prinzip
der "vereinbarten Zahlung", oder "vereinnahmten Zahlung" ab. Lesen Sie ber die
Merkmale dieser beiden Buchhaltungsformen im dritten Kapitel "Buchhaltung" nach,
wenn Sie weitere Informationen hierzu wnschen. 

	immer Aktualisierung offener Auftrge & Bestellungen 

Dieser  Knopf wirkt auf die Verwaltung offener Auftrge in der Fakturierung. Ist
der Knopf aktiv, d. h. gedrckt, wird bei jedem neuen Auftrag und bei jedem
Wareneingang die komplette Fakturierung nach Auftrgen durchsucht, die mit der
neuen Lagerware ausgefhrt werden knnen. Bei vielen offenen Auftrgen kann dies
zu Wartezeiten fhren, bis die Berechnung abgeschlossen ist. Diese Berechnung
kann auch manuell am Abschlu eines Arbeitstages durchgefhrt werden, wenn der
Knopf de aktiviert ist.	 Dadurch lt sich viel Zeit sparen.

	Fristen fr das Mahnwesen

Sie knnen fr die drei Stufen des Mahnwesen zwei verschiedene Fristen vorsehen.
Die Fristen fr die 2. und 3. Mahnung sind gleich lang.





1.10 Druckparameter 



Eines der grten Probleme stellt fr Programmierer die Anpassung der
Druckroutine an die mglichen Druckertypen dar. Wir beschrnken uns deshalb auf
fnf Druckertypen, mit denen ca. 99% der Drucker kompatibel sind. Es handelt
sich um den ATARI Laserdrucker SLM 804/605 unter Verwendung des Diabolo
Emulator, den HP Laserjet der mit dem HP Deskjet kompatibel ist und der von fast
allen Laserdruckern emuliert werden kann (PCL5 Emulation), den NEC P6, der als
Standard fr die gesamte 24 Nadeldruckerwelt steht, und einen Epson Drucker als
Vertreter fr einen 9-Nadeldrucker.  Und fr besonders schwere Flle kann noch
in den reinen ASCII Modus geschaltet werden. 

Sie knnen hier alle Einstellungen fr zwei verschiedene Drucker eingeben. Zu
beachten ist dabei, da der Drucker 1 eine Grafik im Hintergrund mitdrucken
kann! Dadurch erlangen Sie eine unglaubliche Freiheit bei de! Erstellung von
Formularen wie Paketkarten, Adressaufkleber und so weiter. Natrlich knnen Sie
auch weiterhin Ihre Fakturierungsformulare mit einem Briefkopf im Hintergrund
ber Drucker 1 ausgeben. Aber die Mglichkeiten sind jetzt eben erheblich
grer, da jedes Layout, das Sie erstellen eine Grafik erhalten kann. Welche
Voraussetzungen fr den Einsatz einer Grafik erfllt sein mssen wollen wir
Ihnen im nchsten Abschnitt nahebringen.

	Logo-Image drucken 

FIRST_MILLION bieten Ihnen hier eine preiswerte Mglichkeit Ihren Ausdrucken
professionelles Aussehen zu verleihen, indem Sie eine Hintergrundgrafik
praktisch als Briefpapier mitdrucken knnen. Diese Funktion arbeitet mit den
ATARI Laserdruckern und allen PCL5 kompatiblen Druckern. Ob das mitgedruckte
Briefpapierformular fr Sie besser als bunt gedrucktes Briefpapier ist mssen
Sie vielleicht einmal ausprobieren. Sie knnen zumindest mit dieser Funktion die
Kosten fr Briefpapier senken. Um den Grafikausdruck zu ermglichen,  mssen Sie
mit dem Dateiauswahlknopf rechts eine Pixelgrafik im IMG-Format aussuchen. Um
sich eine solche Pixelgrafik zu erstellen, knnen Sie verschiedene Wege
beschreiten: 

	1. Sie lassen sich Ihr Briefpapier mit 300 dpi einscannen und im	IMG-Format
abspeichern. 

	2. Wenn Sie das Programm CALAMUS besitzen, knnten Sie Ihr	Briefpapier selbst
entwerfen und mit einem Druckertreiber der diese	Seite als IMG-Grafik
abspeichern kann zur Pixelgrafik konvertieren. 

Welche Grafik fr den Ausdruck verwendet werden soll, knnen Sie im Auswahlfeld
rechts neben dem Auswahlknopf einstellen.

Ob Sie einen oder zwei Drucker besitzen, Sie knnen auf jeden Fall noch die
Konfiguration fr einen zweiten Drucker einstellen. Dabei kann es natrlich auch
sinnvoll sein bei nur einem angeschlossenen Drucker einen zweiten
Initialisierungsstring angeben zu knnen. So kann der Ausdruck fr eine Liste
mit einer anderen Schriftart erfolgen, Sie knnen auf einen kleineren
Zeichensatz umstellen oder was immer Ihnen noch einfllt einstellen, ohne die
Druckparamter jedes mal neu einstellen zu mssen!

	Druckertyp

welchen Druckertyp Sie jeweils an Drucker 1 oder 2 betreiben wird ber ein
Pop-Up-Men eingestellt.

	Init- und Exitstring

Rechts neben dem Pop-Up-Men fr die Druckerauswahl finden Sie zwei
Eingabefelder um besondere Steuerzeichen an den Drucker senden zu knnen. Damit
kann eine bestimmte Schriftart vor dem Ausdruck softwaremig eingestellt, oder
der Druckerspeicher auf Wunsch zurckgesetzt werden.

	Zeichensatz

In einem weiteren Pop-Up-Men dieser Dialogbox knnen Sie einen Zeichensatz
angeben, mit dem der Drucker angesprochen werden soll.

 Wenn Sie einen ATARI Laserdrucker Ihr Eigen nennen, so mu der
ATARI-Zeichensatz verwendet werden. Da der Ausdruck hier ber den Diabolo
Emulator erfolgt, mssen Sie noch darauf achten, da Sie den Emulator auf
unproportionale Schrift stellen (Pitch 10), und der 1. Zeichensatz die normale
Druckdichte, der zweite Zeichensatz die doppelte Druckdichte (Fettdruck) erhlt.


Die Einstellung dieser Schriftarten erfolgt ber das zum Laserdrucker
mitgelieferte Diabolo Einstellfeld. Lesen bitte im Handbuch des Laserdruckers
nach, wie die Einstellung vorzunehmen ist. Sind hier andere Zeichenstze auf den
ersten beiden Pltzen installiert als unten angegeben, so erhlt der Ausdruck
ein etwas merkwrdiges Aussehen. 

	1. Zeichensatz: RAZR10LS 

	2. Zeichensatz: RAZB10LS 

Fr andere Drucker verwenden Sie bitte den weit verbreiteten IBM-Zeichensatz zum
Ausdruck. Sie mssen dann allerdings auch Ihren Drucker hardwaremig auf diesen
Zeichensatz einstellen. Dies geschieht bei den meisten Druckern ber kleine
Minischalter, DIP-Schalter genannt. Das Handbuch zu Ihrem Drucker informiert Sie
ber die Stellung dieser Schalter. Sie knnen natrlich auch den Init-String fr
eine softwaremige Anpassung verwenden.

Achten Sie bei den ersten Ausdrucken darauf, ob die deutschen Sonderzeichen
(Umlaute) und das "" richtig wiedergegeben werden. 

Einige Exoten unter den Druckern kennen den IBM-Zeichensatz nicht, und mssen
deshalb mit dem 7 bit ASCII-Zeichensatz "gefttert" werden. Fr diesen Fall
verwenden Sie bitte das entsprechende Feld. 

Die Zeichenstze ISO 8859 und Roman 8 sind genormte Zeichensstze, die in den
meisten Druckern implementiert sind. Welchen Zeichensatz Sie whlen bleibt Ihnen
berlassen, aber achten Sie darauf, da Ihr Drucker ebenfalls auf diesen
Zeichensatz eingestellt ist. Wird FIRST_MILLION auf einem Macintosh Rechner
unter MagiCMac verwendet, sollte der IBM Zeichensatz gewhlt werden.

	Ausgaberichtung

Um die Ausgabe mglichst universell zu halten finden Sie in dem dritten
Pop-Up-Men noch die Mglichkeit die Ausgaberichtung einzustellen. Diese Option
wird besonders fr Anwender auf einem Macintosh Rechner interessant. Dadurch
kann die etwas langsame Ausgaberoutine von MagiCMac ausgetrickst werden.
FIRST_MILLION ermglicht die direkte Ausgabe ber einen Device Treiber von
Overscan oder HSModem.

In dem Pop-Up-Men finden Sie vier Eintrge.

Die Standardeinstellung sollte der Menpunkt "Druckerport" sein. Die Ausgabe der
Daten erfolgt dann ber die  GEMDOS-Routinen des Betriebssystem, die aber
bekanntlich nicht besonders schnell sind. Wird dieser Eintrag unter MagiCMac
verwendet kmmert sich das alternative Betriebssystem um die Weitergabe der
Daten an die Rechnerhardware. Das funktioniert unter MagiCMac sehr langsam!  

Fr alle Anwender auf einem ATARI Rechner sollte der Eintrag "Centronics direkt"
gewhlt werden. Hier kmmert sich FIRST_MILLION persnlich um die Ausgabe und
Ansteuerung des Druckerports, was bis zu 200% Beschleunigung bringt.

Whlen Sie den Eintrag "Datei" knnen Sie die Druckerdaten ber beliebige
Devicetreiber ausgeben, oder in eine Datei auf die Festplatte schreiben lassen.
Immer wenn Sie also einen Datenexport durchfhren wollen, mu in der
Druckparameterbox als Ausgaberichtung "Datei" angegeben sein! Nach dem Anwhlen
dieses Menpunktes erscheint die Dateiauswahlbox und Sie knnen den Pfad fr die
Ausgabe angeben.

Der letzte Menpunkt ist fr MagiCMac gedacht. Da die Ausgabe auf den Drucker in
dieser Betriebssystememulation sehr langsam geht, kann die Aus gabe auf
Device-Treiber umgeleitet werden. So kann unter Verwendung des highspeed
seriell-parallel-Wandlers McStout/Classic die Ausgabe ber den von Overscan
beigelegten Device-Treiber U\DEV\LPT1 mit hoher Geschwin digkeit auf einen
Drucker mit Centronics Schnittstelle erfolgen. Wenn Sie ber diese Hardware
verfgen, mssen Sie anschlieend noch in zwei weiteren Pop-Up-Mens den Namen
des Treibers und die Ausgabegeschwindigkeit angeben. Fr den McStout/Classic
mssen Sie zuerst U\DE\LPT1 anklicken und anschlieend die
bertragungsgeschwindigkeit 230400 bps. Die Ausgabe auf Ihren Drucker erfolgt
dann in der Geschwindigkeit, wie Sie es auf einem ATARI TT gewhnt waren.

Verwenden Sie auf dem Mac einen Drucker mit serieller Schnittstelle, knnen Sie
auch einen Treiber fr HSModem konfigurieren und ber diesen zumindest mit 57600
bps drucken. 

Unter diesen Pop-Up-Mens  befinden sich einige Auswahlknpfe im Feld
Voreinstellungen, die global auf den Ausdruck der Fakturierungsformulare
(Rechnung, Auftrag usw.) wirken.

	Gruppenmitglieder nicht drucken

Mit dem Knopf "Gruppenmitglieder nicht drucken" lt sich bei Warengruppen der
Ausdruck der Teilpositionen abschalten. Das wird immer dann sinnvoll sein, wenn
Sie eine Warengruppe mit vielen Positionen haben. Die korrekte Abbuchung der
Gruppenmitglieder aus dem Lager ist davon natrlich nicht betroffen.

	Nettobetrge

Mit dem Knopf "Nettobetrge" knnen Sie whlen, ob die Preise in der
Artikelliste <F3> als Netto oder Bruttopreis angezeigt werden. Ob die rechnungen
die Sie erstellen den Brutto-oder Nettobetrag ausweisen stellen Sie ber die
Platzhalter ein, die Sie im Rechnungslayout verwenden.

	Rappen runden

Die Funktion "Rappen runden" ist fr unsere Kunden aus der Schweiz eingerichtet
worden. Da die kleinste Mnze in der Schweiz 5 Rappen betrgt, mu das bei der
Erstellung der Bruttorechnungssumme beachtet werden. Ein Zahlbetrag von SF
123,88 macht eben keinen Sinn mehr. Wir verwenden zur Vermeidung dieses Problems
das in der Schweiz gngige Verfahren der Rundung der WUST, soda die
Bruttorechnungssumme ganzzahlige Vielfache von 5 ergibt. Dabei wird die Rundung
allerdings nicht bei der Eingabe der Artikel in die Artikelverwaltung
vorgenommen, sondern erst bei der bernahme in ein Rechnungsformular. Die
hierfr zustndige Funktion wird ebenfalls in der Dialogbox "Druckparameter"
eingeschaltet. 

	Skonto

Ob in Ihren Rechnungen global die Platzhalter fr Skonto verwendet werden geben
Sie mit dem Knopf "Skonto"  vor. Sie knnen aber vor jedem Ausdruck den
Skontoausdruck in einer Rechnung wieder abschalten.

Die folgenden Einstellungen wirken immer auf beide Drucker.

	Kein Perforationssprung bei HP

Alle Hewlet Packard Drucker verfgen ber eine Eigenheit aus guten alten
Nadeldruckerzeiten, als diese noch mit Endlospapier gefttert werden konnten,
den Perforationssprung. Dabei wird ein groer Bereich am oberen und unteren Ende
der DIN A4 Seite nicht bedruckt. Da Seitendrucker gar kein Endlospapier
zulassen, ist der Perforationssprung hier so ntzlich wie ein Kropf. Darum kann
man ihn auch mit diesem Knopf abschalten!

	Seitenvorschub nach dem Ausdruck

Dieser Knopf legt fest, ob nach dem Seitenende ein Seitenvorschub gesendet
werden soll oder nicht. Fr die Diabolo Emulation des ATARI Laserdruckers ist
dies unbedingt notwendig, da nicht gefllte Seiten sonst nicht ausgedruckt
werden!

	Anzahl der Ausdrucke

Hier ist das Eingabefeld fr die Anzahl der Ausdrucke, die Sie erhalten wollen,
wenn ein Fakturierungsformular (Angebot, Rechnung, Lieferschein, usw.)  gedruckt
wird. In der Regel werden zwei Ausdrucke gebraucht.  Vor einem Ausdruck
erscheint aber immer noch eine Dialogbox, die Sie fragt, ob ein Ausdruck, oder
die vorgegebene Anzahl gedruckt werden soll.

Die Kontenbltter dagegen werden immer nur einmal gedruckt, egal welche Zahl
hier eingestellt wird. Es werden auch nur die Konten ausgedruckt, auf denen im
ausgewhlten Zeitraum tatschlich Buchungen stattgefunden haben. 

	Zeilen pro Seite

	 Das Einstellfeld "Zeilen pro Seite" dient zur Vorgabe der Anzahl zu druckender
Zeilen pro Seite. Hier mssen Sie ausprobieren welche Zahl fr Ihren Drucker,
oder Ihr Papier notwendig ist. Beim Laserdrucker mu hier eine 64 eingetragen
werden. Wird bei einem Nadeldrucker 12' Zoll Endlospapier verwendet, kann eine
grere Zahl Zeilen gedruckt werden. Die genaue Anzahl ist aber abhngig von der
Lnge des Perforationssprungs.



 1.11 Systemeinstellungen 



	Systemdatum 

Hier steht das aktuelle Datum, da FIRST_MILLION mit dem Platzhalter <DATUM> an
verschiedenen Stellen im Programm verwendet. Achten Sie bitte darauf, da Ihre
Systemuhr immer richtig gesetzt ist. Hier knnten Sie notfalls das Datum ndern.

Diese Eingabemaske, mit der Aufforderung das Datum einzugeben,  erhalten Sie
immer nach dem Start des Programms, wenn der Rechner ein unsinniges Systemdatum
erkennt. Bei Computern ohne Systemuhr wre als erstes die Eingabe des
Tagesdatums vorzunehmen! Die Anzeige der anderen Parameter ist dabei
abgeschaltet, soda niemand der hinter Ihnen steht das Passwort lesen kann.

	automatisch Sichern 

Der Zeitabstand fr ein automatisches Backup aller Daten wird im Feld
"automatisch Sichern" vorgenommen. Wenn Sie dieses Programm lngere Zeit
benutzen und Daten eingeben oder ndern, kann ein Stromausfall oder eine
Netzstrung zu einem Systemabsturz und damit verbunden zu Datenverlust fhren.
Wenn Sie hier eine Zeit zwischen 1 bis 99 Minuten eintragen, wird das Programm
die Daten nach der eingestellten Zeit auf Diskette oder Festplatte sichern. 

Sollte es zu einem Systemabsturz kommen, so sind nur die Daten die seit der
letzten Sicherung eingegeben wurden verloren. 

	Passworte

In einem Textfeld darunter knnen Sie ein Passwort eingeben, da bei jedem Start
des Programms genannt werden mu, bevor jemand mit dem Programm arbeiten kann.
Sie schtzen sich so gegen Mibrauch Ihrer kostbaren Firmendaten. 

Dabei wird unterschieden zwischen dem Supervisor Passwort, das dem Anwender
zugriff auf alle Daten des Programms gewhrt, auch auf die Buchhaltung.

Das normale Passwort lt keinen Aufruf aus der Buchhaltung zu. Auch die
Gewinnbersicht bleibt unsichtbar! Dieses Passwort kann an Mitarbeiter vergeben
werden, die mit den Stammdaten arbeiten mssen.

	3 D-Look

Verfgt Ihr Rechner ber eine Farbdarstellung von mindestens 16 Farben, knnen
Sie ber diesen Knopf die  optisch sehr ansprechende 3-D-Darstellung
einschalten.

	Speicherreservierung 

Die Angaben hier zeigen Ihnen wieviel Speicher die einzelnen Dateien von
FIRST_MILLION in Ihrem Arbeitsspeicher bereits belegen und wieviel bei dem
augenblicklichen Speicherausbau noch belegt werden knnten.



1.12 Zeichensatz



Wenn Ihnen die Darstellung der Fenster in der altbekannten Systemschrift auf die
Dauer zu langweilig wird, knnen wir Ihnen auch hierbei helfen. Voraussetzung
ist, da ein Fontselektor in Ihrem System integriert ist. So lt sich jedem
Fenster ein anderer Zeichensatz (Font) zuordnen. Bei dem hier abgebildeten
Beispiel wird CALVINO verwendet. Durch einfaches drag&drop wird der gewnschte
Zeichensatz bertragen. Der Fensterinhalt wird sofort in dem neuen Font
dargestellt.



1.13 Desktop aufrumen und sichern



Je nach Gre der auf dem Bildschirm zur Verfgung stehenden Flche wird jeder
Anwender seine Fenster in der Gre und Lage anders einstellen wollen. Damit die
so gemachten nderungen auch beim nchsten Programmstart nicht wieder neu
gemacht zu werden brauchen ist der Menpunkt "Desktop sichern" eingefhrt
worden. Bitte whlen Sie nachdem Sie die gewnschten Vernderungen an Ihrer
Arbeitsoberflche gemacht haben diesen Menpunkt einmal mit einem einfachen
Klick aus.

Wenn Sie das Programm verlassen wird der Desktop abgespeichert.

Der Menpunkt "Desktop aufrumen" ist eigentlich die Notbremse fr den Fall, da
Sie Ihr Desktop auf einem Grobildschirm aufgerumt hatten und das Programm
wieder auf einer kleinen Bildschirmflche betreiben wollen. Da kann es dann
sein, da der untere Greifpunkt zum Verndern der Fenstergre auerhalb des
sichtbaren Bereichs liegt. Sie knnten dann eigentlich keine vernnftige
nderung mehr vornehmen. Klicken Sie aber auf den genannten Menpunkt, so werden
alle Fenster in der Gre so skaliert, da sie wieder auf den Bildschirm passen.







 1.14 Der Texteditor 



In diesem Kapitel mchten wir Ihnen den Texteditor von FIRST_MILLION vorstellen.
Sie mssen zwar keine besonderen Einstellungen vornehmen, wenn Sie mit diesem
Editor arbeiten, aber alle Layouts die FIRST_MILLION verwendet mssen Sie hier
"zusammenbasteln". Damit das dann einigermaen funktioniert nehmen wir uns etwas
Zeit fr eine ausfhrliche Darstellung. 

Beginnen wir einfach mit dem Editor selbst. Sicher kennen Sie eine
Textverarbeitung, mit der man Texte in einem Computer eingeben und ber einen
Drucker ausgeben kann. Bisher konnten fr Serienbriefe in F_M nur Dateien
verwendet werden, die ber ein anderes Programm erstellt worden waren. Das war
nicht besonders komfortabel fr den Anwender. Sie finden ab sofort einen
vollwertigen Editor, erreichbar ber die Taste F6, der den kompletten
Funktionsumfang hat, den man heute erwartet. Sie finden hier sowohl die blichen
Speicherfunktion wie auch umfangreiche Mglichkeiten zur Textmanipulation. 

Wenn Sie Teile des Textes durch Fettdruck oder Unterstreichung hervorheben
wollen, so ist dies unter Verwendung der HTML-Codes auch mglich. Folgende Codes
sind implementiert:

<U>, </U>		unterstreichen ein/aus

<B>, </B>		fett ein/aus

<I>, </I>			kursiv (italic) ein/aus

Die von F_M frher verwendeten Platzhalter fr die Textformatierung werden
brigens automatisch konvertiert!

Steht nun eins dieser Steuerzeichen im Text, so wird entsprechend formatiert.
Mchten Sie diese Formatierung aufheben, so mu der enstprechende Code verwendet
werden. 

ber das Pop-Up-Men knnen Sie dann den Text speichern, andere Texte hinzufgen
und so weiter.

Die wichtigste Aufgabe die unser Editor innehat, ist das Erstellen der Layouts
fr die Druckausgabe. Das folgende Kapitel ist ausschlielich diesem Thema
gewidmet.

Und so sollte es dann aussehen: siehe Handbuch!




1.15 Erstellen von Drucklayouts



Eine wichtige Bemerkung am Anfang dieses Kapitels: Im Lieferumfang von
FIRST_MILLION sind alle wichtigen Drucklayouts bereits enthalten. Sie knnen
praktisch sofort mit der Arbeit beginnen und alle notwendigen
Fakturierungsformulare wie Rechnungen, Lieferscheine usw. ausdrucken. Aber nicht
immer gefllt jedem auch die Art wie wir den Ausdruck entworfen haben. Ein
anderer Kunde mchte vielleicht  ein anderes Papierformat verwenden. Auerdem
hat vielleicht ein Finne gefallen an unserer Brosoftware gefunden und mchte
nun die Ausdrucke entsprechend umgestalten. Alle Kundenwnsche sind nun auch
realisierbar. Allerdings mu dafr etwas Mhe aufgewandt werden.

Stellen Sie sich ein Drucklayout als eine beliebige Textseite vor, in der an den
Stellen, die Sie dafr ausgesucht haben, die Informationen aus Ihrer
Kundenliste, Artikelliste usw. gedruckt werden sollen. Das Programm mu nun 
genau erkennen knnen, welche Information von Ihnen fr den Ausdruck gewnscht
wird. Wir mssen uns also auf eine sehr genaue Bezeichnung festlegen, damit der
Ausdruck auch wunschgem erfolgt. Ihr Text mu deshalb die von uns im Programm
vorgesehenen "Platzhalter" verwenden. Nur dann wei FIRST_MILLION was Sie vom
Ausdruck erwarten. Da Platzhalter natrlich auch nichts anderes als eine
Ansammlung von Buchstaben sind, aus denen mglichst noch zu erkennen sein soll
was eigentlich damit gemeint ist, mu der Text der Platzhalter vom normalen Text
zu unterscheiden sein. Das Programm erwartet also das Platzhalter, die
automatisch mit Informationen ausgefllt werden sollen, immer in "kleiner als"
(<) und "grer als" (>) Zeichen stehen.

Ein Beispiel: Wann immer Sie im Ausdruck an einer beliebigen Stelle das aktuelle
Datum eingetragen haben wollen, mssen Sie genau an dieser Stelle den
Platzhalter <DATUM> schreiben.

FIRST_MILLION verwendet eine Vielzahl von Platzhaltern und fr fast jede
Information in unserem Programm gibt es auch einen passenden Platzhalter. Die
Liste mit allen verwendeten Platzhaltern finden Sie etwas weiter hinten. Bevor
Sie sich jedoch damit beschftigen mchten wir Ihnen noch einige Besonderheiten
im Umgang mit ihnen erklren.

	Die Feldlngendefinition

Immer wenn Sie eine Liste ausdrucken wollen, ist es sinnvoll, da der Ausdruck
in Spalten untereinander erfolgt. Damit wird die Auswertung der Liste
vereinfacht. Nun knnen aber die einzelnen Zellen die da untereinander stehen
unterschiedlich lang sein. Die Folge wre ein heilloses durcheinander. Das
knnen Sie verhindern, wenn Sie hinter dem Namen des Platzhalters die Anzahl der
Zeichen angeben, die freigehalten werden sollen. Der Platzhalter fr den Namen
eines Artikels lautet <ATEXT>. Nun kann dort als Text "Nagel" und auch "Knopf,
rund, 3cm, perlmutt" eingetragen sein. Damit bei einem Ausdruck alles
suberlichst untereinander steht geben Sie als Platzhalter <ATEXT,17> ein. Das
Programm benutzt nun 17 Zeichen des Artikeltextes. Ist der Text lnger, wird er
auf 17 Zeichen gekrzt, ist er krzer, werden entsprechend viele Leerzeichen
gedruckt.

Manchmal ist es wnschenswert fr ein Feld mehr Zeichen zu reservieren als man
drucken will. nehmen wir an, wir wollen vom Artikeltext 17 Zeichen drucken, aber
insgesamt 18 Zeichen freihalten. Wir erreichen damit, da auch bei einem Text
der 17 Zeichen lang ist immer noch ein Leerzeichen zum nchsten Feld eingefgt
wird. Der Platzhalter mu deshalb um eine weitere Zahl ergnzt werden. Er lautet
dann <ATEXT,18,17>.

Die erste Zahl im Platzhalter gibt immer an, wieviele Zeichen fr  dieses Feld
reserviert werden. Mit der zweiten Zahl knnen Sie die Anzahl der Zeichen
vorgeben die vom Text in das Feld gedruckt werden.

	Die Feldlngendefinition bei Zahlenwerten

Fr Zahlen gilt wie bereits oben beschrieben, die erste Zahl gibt die  Feldlnge
inklusive der Kommastellen und des Komma an. Mit einer zweiten Zahl wird dann
noch die Anzahl der Nachkommastellen festgelegt. Der Platzhalter fr den
Nettopreis eines Artikels lautet <ANETTO>. Wenn  Ihre Nettopreise also nicht
ber DM 10000,-  liegen und zwei Stellen nach dem Komma ausgedruckt werden
sollen, mu der Platzhalter folgendermaen aussehen: <ANETTO,8,2>. Hier haben
Sie dann 5 Stellen vor dem Komma und 2 Stellen nach dem Komma auf der Liste. Das
Komma selbst zhlt als eine Stelle mit!

	berschriften fr Listendrucke

Damit Sie nicht lange rtseln mssen, welche Informationen denn eigentlich auf
Ihren Ausdrucken stehen, sollten Sie dem Ausdruck eine oder mehrere Kopfzeile
voranstellen. Damit beim Drucken klar ist, da der betreffende Text nur einmal
gedruckt werden soll, mssen Sie solchen Zeilen ein Sonderzeichen, das
Paragraphenzeichen (), voranstellen.

	Steuerzeichen fr Drucker und Druckposition

Um den Ausdruck eines Platzhalters an einer bestimmten Spaltenposition zu
erreichen, knnen Sie den Platzhalter mit entsprechend vielen Leerzeichen
versehen. In einigen Fllen kann es notwendig sein, die Spalte direkt anzugeben,
an der der Druck beginnen soll. Der Platzhalter hierfr lautet <XPa>
(a=01...99). Die Spaltenposition wird dabei immer zweistellig und dezimal
angegeben.

Damit der Ausdruck allen Wnschen gerecht werden kann, lt sich in einem
Drucklayout auch eine Steuersequenz an den Drucker senden, um diesen auf einen
bestimmten Zeichensatz, Zeilenvorschub und so weiter einzustellen. Damit der
Drucker dann versteht was er tun soll, mu der Befehl als 2 stellige HEX-Zahl
angegeben werden. Dabei knnen Sie beliebig viele HEX-Zahlen aneinanderreihen.
Bei bestimmten Druckern besteht ja der Befehl zum Wechseln des Zeichensatzes
auch aus bis zu 9 zweistelligen HEX-Zahlen. Diesem Code mssen Sie noch ein DX
voranstellen, dann sollte der Drucker verstehen was Sie von ihm wollen. Der
Befehl um einen Drucker laut PCL5 (HP oder kompatibel) in den Schrifttyp
Albertus zu schalten wrde dann folgendermaen aussehen: <DX 1B 28 73 34 33 36
32 54>. 

	Das Datum als Platzhalter (Text oder Zahl, das ist hier die Frage)

Der wohl am hufigsten verwendete Plathalter ist das Datum. ber die Art und
Weise das Datum zu setzen gehen allerdings die Meinungen auseinander. Einige
bevorzugen die numerische Schreibweise, andere mchten gerne den Monat
ausgeschrieben haben. Natrlich knnen Sie in F_M das Datum ganz nach Ihren
Wnschen setzen. Mit einem Parameter hinter dem Platzhalter wird zwischen
numerischer- und textschreibweise unterschieden. Wird eine 1 gesetzt, erscheint
der Monat als Zahl, eine 0 oder gar kein Parameter und das Datum erscheint als
Text. Mit <DATUM,8,1> werden 8 Zeichen fr das Datum reserviert und es wird als
Zahl gedruckt. Wenn Sie die Textausgabe wnschen, mu natrlich auch die Lnge
bercksichtigt werden. Eine vernnftige Angabe wre dann <DATUM,16,0>. Sie
knnen natrlich auch die Feldlngendefinition weglassen, wenn kein Spaltendruck
gewnscht wird. Dann wird immer soviel Platz verwendet, wie gebraucht wird, also
schlicht <DATUM> als Platzhalter.

Fr den Einsatz in einer Mahnung kann es notwendig werden, nicht das Tagesdatum,
sondern einen spteres Datum als Zahlungsziel automatisch in den Ausdruck
einzufgen. Mit FIRST_MILLION knnen Sie durch Anwendung des Platzhalters
praktisch jedes Datum in einen Ausdruck bekommen, wenn Sie hinter dem
Platzhalter die Zahl angeben, die zum aktuellen Datum addiert werden soll. Der
Platzhalter, der den Tag an dem die 14 tgige Zahlungsfrist abluft angibt,
wrde <DATUM+14> lauten. Damit ist der Kunde zweifelsfrei auf ein ganz
bestimmtes Datum festgenagelt. Da helfen dann auch keine Ausreden mehr.

Nach all den theoretischen berlegungen raten wir Ihnen, einfach mal die
beigelegten Drucklayouts zu laden und anzuschauen. Sie sehen dann sehr genau,
worauf es ankommt.

Anschlieend finden Sie eine Liste mit allen Platzhaltern, die wir bisher
eingebaut haben. 

Sollten wir einen wichtigen Parameter bersehen haben, bitten wir um eine
Nachricht. Wenn wir Ihre Argumentation nachvollziehen knnen, werden wir uns an
die Umsetzung machen.

	Steuerzeichen, Formatierung des Textes

<B>			Fettdruck ein

</B>			Fettdruck aus

<U>			Unterstrichen ein

</U>			Unterstrichen aus
               	
<I>			kursiv ein

</I>			kursiv aus

<LF>			Zeilenvorschub

<FF>			Seitenvorschub

<XPab>			Spaltenposition, 2-stellig dezimal

<DXabcdef..>		Drucker-Codes, beliebig viele 2-stellige HEX-Zahlen

			Die Hexzahlen werden ohne Komma oder Leerzeichen					hintereinander
			geschrieben.

	Platzhalter aus der Kundendatei

<KANREDE> 

<KNAME1> 

<KNAME2> 

<KORT> 

<KSTRASSE> 

<KTEL> 

<KFAX> 

<KBANK> 

<KBLZ>

<KKTONR> 

<KNUMMER> 

<KBEMERK1> 

<KBEMERK2> 

<KUMSATZ> 

<KDATUM>		letzte Rechnung 

<KZAHLART>

<KGRUPPE>		gibt den Namen der Gruppe aus

<KEIGNR>		eigene Kundennr. beim Lieferanten 

<KTXTANR>		selbst editierte Anrede z.B. "Monsieur Legrande" usw. 

<KINFO01> bis <KINFO16>	die Infozeilen 1 bis 16

Die folgenden Platzhalter sind nur fr den Ausdruck auf Adressetiketten mit drei
nebeneinander angeordneten Aufklebern gedacht. Solche Etiketten mssen vor allem
von Besitzern eines Laserdruckers verwendet werden, zum Beispiel die Etiketten
von BOEDER, Best.Nr.:51 100. Im Ordner FORMATE gibt es eine Beispieldatei mit
dem Namen LASER_3X.FRM, die den Aufbau besser erklrt, als 1000 Worte!

<K2ANREDE>	fr die zweite Anschrift einer Zeile 

<K2NAME1>	mu natrlich noch die Position angegeben 

<K2NAME2>	werden; 

<XPa>		Die Position steht dann immer vor dem Platzhalter 

<K2ORT>		a=01...99

<K2STRASSE> 

<K3ANREDE>	nur fr die dritte Anschrift einer Zeile 

<K3NAME1>	Auch hier darf die Positionsangabe nicht 

<K3NAME2>	fehlen! 

<K3ORT> 

<K3STRASSE> 



	Platzhalter der Artikelliste

<ATEXT>		Artikeltext 

<ANR>		Artikelnummer 

<ANETTO>	vk1 netto

<ABRUTTO"	vk1 brutto 

<ANETTO2>	vk2 netto 

<ABRUTTO2>	vk2 brutto 

<ANETTO3>	vk3 netto 

<ABRUTTO3>	vk3 brutto 

<AEKNETTO>	ek netto 

<AEKWERT>	netto Warenwert am Lager laut Bestand 

<AMWST>		Mehrwertsteuersatz des Artikels 

<AIST>		IST-Bestand des Artikels

<ASOLL>		SOLL-Bestand des Artikels 

<AAUFTRAG>	zeigt wieviel sich in offenen Auftrgen befindet 

<ALIEFNR>	Kundennr. des Lieferanten dieses Artikels aus der Kundenv.

<AGEWICHT>	Gewicht des Artikels 

<AVEINH>	Verpackungseinheit 

<AINFOXY>	Infozeile Nummer XY, (XY: Zeile 01 bis 16) 

<AANZAHL>	Anzahl der verkauften Artikel 

<AGESAMT>	Einzelpreis d. Artikel x Anzahl d. Artikel

<ABESTNR>	Die Bestellnummer eines Artikels beim Lieferanten

	Platzhalter aus der Fakturierung

<FART>		Formularart Angebot,Rechnung,...

<FDATUM>	Datum des aktuellen Fakturstatus 

<FAUFTRAGDATUM> 

<FUNSZEICH>	Eintrag unter "Unser Zeichen" 

<FIHRZEICH>	Eintrag unter "Ihr Zeichen" 

<FNUMMER>	Fakturnummer mit Fakturdatum 

<FNR>		Fakturnummer ohne Datum 

<FRECHDATUM>	Fakturierungsdatum einer Rechnung 

<FBRUTTO0>	Bruttoanteil ohne Mwst 

<FBRUTTO1>	Bruttoanteil mit Mwstsatz 1 

<FBRUTTO2>	Bruttoanteil mit Mwstsatz 2 

<FBRUTTO3>	Bruttoanteil mit Mwstsatz 3

<FBRUTTO>	Gesamtbruttosumme 

<FNETTO>	Gesamtnettosumme 

<FBEMERK>	Inhalt der Zeile "Bemerkung" 

<FSUMME>	Zwischensumme in einer Rechnung	

<FRABATT>	Rabattbetrag entsprechend der eing. %

<FRAB_PROZ>	Rabatt in %, entsprechend der Voreinstellung "PARAMETER"	

<FMWST>		Summe der Mehrwertsteuerbetrge (in Nettorechnung)

<FMWST1>	Mehrwertsteuer 1

<FMWST2>	Mehrwertsteuer 2

<FMWST3>	Mehrwertsteuer 3

<FGEWICHT>	Summe der Einzelgewichte in der Rechnung

<DATUM>		Tagesdatum, der Systemzeit entnommen 

<xxDATUM[,min[,typ]]>	typ = 0 "... Monat ist Text, typ = 1 " Monat ist Ziffer

Ein Beispiel: Sie wollen fr das Fakturierungsdatum die numerische Schreibweise
einstellen. Fr das Datum sollen dabei immer 8 Zeichen freigehalten werden. Der
Platzhalter mte dann folgendermaen heien: <FDATUM,8,1>. Zur Generierung
eines zuknftigen Datum <DATUM+Z>. Z steht fr die Anzahl der Tage, die zum
aktuellen Datum addiert werden sollen (Z=1...31).  

	Platzhalter fr Lizenzierung

Damit neue Kunden nicht erst Ihre Ausgabeformate erstellen mssen, haben wir die
Beispielformulare mittels Platzhalter definiert, die die notwendigen Daten aus
der Lizenzeintragung in die Formularkpfe kopieren. Sie werden diese Platzhalter
wahrscheinlich nicht bentigen, der Vollstndigkeit halber werde ich sie hier
erwhnen. 

<LNAME1> <LNAME2> <LSTRASSE> <LORT> <LTEL> <LFAX> 

	Platzhalter fr die Buchungsdatei

<BDATUM>	Buchungsdatum 

<BTEXT>		Buchungstext 

<BBRUTTO>	Bruttobetrag "BNETTO"	Nettobetrag 

<BMWST>		Mwst in DM 

<BSATZ>		Mwst in % 

<BGEGEN>	Gegenkonto Abkrzung 

<BGEGENNR>	Gegenkontonummer 

<BGELD>		Geldkonto Abkrzung

<BGELDNR>	Geldkontonummer 



1.16 Layouts der Fakturierungsformulare



Wenn Sie FIRST_MILLION neu erstanden haben, finden Sie bereits beim ersten Start
alle notwendigen Layouts fr die Fakturierung. Die beigelegten Layouts sind so
universell angelegt wie es gerade noch vertretbar war. Sie knnen durch
einfaches Anklicken des Schalters "Netto" im Pop-Up-Men "Formular" zwischen
einer Brutto und Nettorechnung umschalten. Ob die Rechnung die Sie gerade
bearbeiten einen Skontobetrag ausweisen soll knnen Sie ebenfalls hier sehr
bequem ein- oder ausschalten. Alle notwendigen Platzhalter fr den Ausdruck auf
DIN-A4 Papier sind bereits vorgesehen. Nur fr den Fall, da Sie den Wunsch
verspren Ihrer Kreativitt freie Bahn zu lassen haben wir die Layouts frei
editierbar gemacht. Sie knnen sogar Rechnungen auf DIN A4 quer erstellen und
drucken. Auch kleinere Formate wie DIN A5 hoch oder quer sind denkbar!
Allerdings geben wir hier zu bedenken, da es nicht ganz trivial ist und einige
Eigenheiten bercksichtigt werden mssen, damit die Ausdrucke den Wnschen
entsprechen.

Da aber jede nderung bei Verlassen des Editors sofort auf dem Bildschirm
dargestellt wird, ist ein problemloses Herstellen neuer Layouts mglich.

ffnen Sie zuerst das Formular, welches Sie verndern wollen, indem Sie mit der
Taste F3 in das Formularwesen gehen. ber das Pop-Up-Men "Formular" whlen Sie
das gewnschte Formular aus.

Klicken Sie nun auf die linke obere Ecke im Formular um den Editor mit dem
Layout aufzurufen.

Als erstes bemerken Sie, da jede Zeile mit einem # (Hash oder Doppelkreuz)
beginnt. Jede Zeile eines Formularlayouts mu mit diesem Zeichen beginnen!
Auerdem ist die Seite in 8 Bereiche unterteilt, die fr bestimmte Funktionen
reserviert sind.


	#K

Hier hin gehren alle Informationen die Sie im Kopf Ihres Dokumentes stehen
haben wollen. Die Anzahl der Zeilen die sich hier definieren lassen sind
abhngig von der Gre des Papiers.

	#AX (X=1, 2, 3)

Die Zeile #A1 wird fr die normalen Artikel bentigt, deren Preis am Ende der
Zeile gedruckt wird. #A2 definiert die Zeile fr Artikel die Gruppenmitglieder
enthalten, deren Preis nicht gedruckt werden soll.

Die Zeile #A3 ist notwendig fr den Fall, das Sie einen Artikel aufgerufen
haben, der nicht lieferbar ist. In solch einem Fall schreibt das Programm den
hier stehenden Text , in unserem Beispiel "nicht lieferbar" in die Rechnung.


	#R

In diesen Zeilen werden die Platzhalter fr die Zwischensumme und den Rabatt
plaziert.

	#N

Damit eine Rechnung als Nettorechnung gedruckt werden kann, mssen diese Zeilen
vorhanden sein. Wenn Sie nie eine Nettorechnung drucken wollen, knnen Sie diese
Zeilen natrlich auch weglassen.

	#BX (X=1, 2, 3, 4, 5, 6)

Diese Zeilen definieren das Aussehen einer Bruttorechnung.

	#S

Durch das Verwenden dieser Zeilen kann ein Skontobetrag ausgewiesen werden. Auch
das Zahlungsziel bis zu dem ein Skontoabzug erlaubt ist kann ber den
Platzhalter <FDATUM+XY> ausgewiesen werden.

	#G

Mit dieser Zeile knnen Sie eine Berechnung des Gesamtgewichtes der Lieferung
ausfhren und drucken lassen. Voraussetzung ist, da Sie in Ihren Artikeln im
Feld Gewicht eine Eintragung vorgenommen haben. Sie knnen aber auch etwas
anderes als das Gewicht berechnen lassen. So kann fr eine Spedition das
Berechnen des beigeladenen Volumen gedruckt werden.

	#Z

Diese Zeilen enthalten den Standard Zusatztext. Dieser Text kann aber jederzeit
wieder aus der Rechnung aufgerufen, editiert, gespeichert oder nachgeladen
werden, je nachdem was Sie gerade unter dem Formular stehen haben wollen. Dazu
erfahren Sie aber spter in der Fakturierung noch mehr.

In diesem Text kann auch wieder ein Platzhalter verwendet werden. Sehen Sie sich
doch mal das Layout einer Rechnung oder Mahnung an.



1.17 Lange Dateinamen



Sicher haben Sie sich schon oft ber die Beschrnkung der Dateinamenlnge auf
lumpige 8 Zeichen plus 3 Zeichen fr die Extension. Wie oft sitzt man um sich
fr eine Datei einen halbwegs passenden Namen aus 8 Buchstaben auszudenken.
Durch die Flucht vieler ATARIaner auf die Apple Rechner setzt sich der Wunsch
nach langen Dateinamen auch in ATARI Programmen langsam durch. Natrlich darf
FIRST_MILLION dabei nicht fehlen.



Damit Sie nun aus F_M heraus mit Dateinamen mit bis zu 36 Zeichen arbeiten
knnen bentigen Sie ein Desktop und eine Dateiauswahlbox die diese Funktion
ebenfalls untersttzen. Als Desktop bietet sich THING von Arno Welzel an. Wenn
man dann noch als Dateiauswahlbox FREEDOM von Kolja Koischwitz  besitzt, dann
ist das sehr hilfreich. Danach fragt man sich, wie man bisher ohne lange
Dateinamen leben konnte.




1.18 Sonderzeichen einfgen



Wenn Sie die Taste INSERT drcken, erscheint eine Dialogbox, in der sich alle
Sonderzeichen des ATARI Zeichensatzes befinden. Sie knnen so leicht mit einem
Mausklick ein Sonderzeichen fr einen Namen einfgen.

Wenn Sie diese Dialogbox ffnen, dann mssen Sie auch ein Zeichen auswhlen um
die Box wieder zu schlieen.